Integrationsmonitoring

Die Stadt Erlangen beheimatet Menschen unterschiedlichster Kulturen. Rund 26.000 Erlangerinnen und Erlanger haben einen sogenannten Migrationshintergrund, d.h. ihre Wurzeln liegen in anderen Ländern und sie haben andere kulturelle Hintergründe.
„Die in Erlangen lebenden Menschen mit Migrationshintergrund können gleichberechtigt an allen städtischen Angeboten und Leistungen teilhaben. Die Stadt Erlangen sieht sich in ihren Planungen und Maßnahmen einer interkulturellen Öffnung verpflichtet.“ Diese Ausführungen der „Leitsätze Integration“ der Stadt Erlangen verdeutlichen die Wichtigkeit des Themas der Integration. Sie betonen die Verantwortung, die der Stadt Erlangen und ihren Bürgerinnen und Bürgern zukommt. Integration ist ein wechselseitiger Prozess und damit ein Thema, das uns alle gemeinsam betrifft. Die Stadt Erlangen soll dabei als Moderatorin auftreten und die Ausgangsbedingungen für eine nachhaltige politische und soziale Teilhabe aller Menschen mit Migrationshintergrund schaffen.
Integration selbst lässt sich schwerlich messen. Dennoch benötigt eine Stadtverwaltung Hinweise auf den Erfolg von Integrationsmaßnahmen und auf mögliche Ansatzpunkte weiteren Handelns. Diesen Überblick über Stand und Entwicklung der Lebenssituation von Menschen mit Migrationshintergrund soll das Integrationsmonitoring der Stadt Erlangen vermitteln.
Das Integrationsmonitoring stützt sich dabei ausschließlich auf Zahlen. Um diese Zahlen bereitstellen zu können, wurden in unterschiedlichen Bereichen Grunddaten gesammelt. Anhand von Zeitreihen wird ein Vergleich der Lebenswirklichkeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ermöglicht. Dieser Vergleich gibt Aufschluss über die Chancengerechtigkeit und die Dynamik des Integrationsprozesses in Erlangen.
Eine ausführliche Beschreibung des Aufbaus und der wichtigsten Ergebnisse des Integrationsmonitorings der Stadt Erlangen sind der Ausgabe 02/2010 der Reihe „Statistik aktuell“ zu entnehmen.