Umhausen - gemeinsame Projekte
Umhausens Kür
Umhausen ist um eine Attraktion reicher. Im 80. Jahr der Erlanger Hütte, im 20. Jahr der Entdeckung des Ötzi, im 10. Jahr der Eröffnung des Ötzi-Dorfes und im 5. Jahr der Partnerschaft mit Erlangen gewinnt die mitten im Ötztal gelegene Gemeinde weiter an Anziehungskraft. Am 15. September 2011 wurde nämlich ein Kurzentrum der Extraklasse oberhalb des aufstrebenden Ortes eröffnet, das sowohl seitens der Preisgestaltung als des Angebotes an Komfort und Anwendungen für den Kurgast, vor allem aber auch dank einer einzigartigen Panoramalage mit Blick in die Ötztaler Alpen beste Erholung verspricht.
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Was noch vor kurzem regelrecht als Fluch von Umhausen galt, nämlich die Radonquelle mit ihrer potentiellen Gefahr durch Verstrahlung, wird nun dank einer umsichtigen Entwicklungspolitik und tatkräftiger Investoren zum Segen der unweit des höchsten Wasserfalls von Tirol gelegenen Partnergemeinde Erlangens. Auf bis zu 200 Mio. m³ schätzen Fachleute das Reservoir an radioaktivem Heilwasser, das bei therapeutischem Einsatz eine umfangreiche regenerative Wirkung bei Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden, Rheuma, Haut- und Atemwegserkrankungen entfaltet. Dieses in des Wortes wahrstem Sinn kostbare Naß ist zwar die Grundlage für das 200-Betten-Kurzentrum, geboten wird aber noch viel an präventiven Maßnahmen für gesundheitsbewußte Menschen aller Altersstufen.
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Sogar das Snowboard-Olympia-Team Österreichs will sich hier demnächst einem Gesundheitscheck unterziehen. Da ist die Carbovasal-Therapie gegen Durchblutungsstörungen und Phantomschmerz neben Gamma Swing zur Behandlung von Rückenbeschwerden oder die Ganzkörperkältetherapie, die Sportler gerne nutzen, um legal ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, ganz zu schweigen von den positiven Effekten bei Tinnitus, Morbus Bechterev und Neurodermitis.
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In nicht einmal zwei Jahren Bauzeit ist dieser Gesundheitstempel de luxe entstanden, den am vergangenen Wochenende Altbürgermeister Gerd Lohwasser gemeinsam mit Stefan Neuner, dem Regionalgeschäftsführer für Nordbayern der Siemens Betriebs Krankenkasse, begleitet von dem früheren Redaktionsleiter der Erlanger Nachrichten, Udo B. Greiner, und Felix Wosnitzka, Vorsitzender der Erlanger Sektion des Deutschen Alpenvereins sowie dem Partnerschaftsbeauftragten, Peter Steger, besuchten.
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„Wirklich beeindruckend“, resümierte der Journalist aus der Partnerstadt seine Eindrücke nach den Besichtigungen und Gesprächen, während Gerd Lohwasser vor allem die positiven wirtschaftlichen Möglichkeiten für Umhausen hervorhob und Bürgermeister Mag. Jakob Wolf für seine kluge Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik lobte. „Von diesem Zentrum wird die ganze Gemeinde profitieren, und für die Partnerschaft sehe ich viele neue Möglichkeiten.“ Die will nun vor allem Stefan Neuner prüfen, denn bisher gibt es noch keine konkrete Zusammenarbeit seiner SBK mit Einrichtungen in Österreich. Warum da nicht in Umhausen beginnen, „wo das Umfeld ideal stimmt“.
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Umhausen ist längst viel mehr als das bergbachdurchrauschte Dorf am Zusammenfluß von Horlachbach und Ötztaler Ache. Klug entwickelt man einen stillen Tourismus ein wenig abseits vom schrillen Sölden und dem kommerzialisierten Ötz und setzt als Talort der Erlanger Hütte auf Geschichte mit dem Ötzi-Dorf und Natur mit dem Stuibenfall sowie den schier unendlichen Wandermöglichkeiten. Da kommt es nicht von ungefähr, wenn auch das Kurzentrum eher Menschen anspricht, die Ruhe und Entspannung suchen statt Halli Galli und Remmidemmi.
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In vielen Gesprächen bei dank einem starken Föhn fast spätsommerlichen Temperaturen konnten sich die Gäste aus Franken vor allem von einem überzeugen: Sowohl die Betreiber des Kurzentrums als auch die Bevölkerung und die Gewebetreibenden Umhausens sehen sich als Partner, die einander brauchen. Man sieht sich nicht als Konkurrenten, sondern als Mitstreiter. Fast 90 zusätzliche Arbeitsplätze, davon knapp die Hälfe aus Umhausen, Investitionen in Höhe von 20 Mio. Euro mit vielen Aufträgen für einheimische Betriebe und vor allem die vielen zusätzlichen Gäste, die der lokalen Gastronomie und den Geschäften neue Kunden bescheren, sprechen für sich. Sogar die Hotellerie blickt zuversichtlich in die Zukunft, denn für viele Anwendungen ist ein Aufenthalt im Kurzentrum nicht unbedingt erforderlich. Und sicher werden auch immer wieder Angehörige und Freunde von Kurgästen ein Quartier benötigen, wenn sie nach Umhausen kommen.
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Mehr über das Vier-Sterne-Kurzentrum, das mit seiner eigens eingerichteten Erlanger Stube bei einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis auch für Selbstzahler aus der Partnerstadt ein lohnendes Ziel darstellt, und seine vielfältigen Angebote unter: www.kurzentrum.com/umhausen-im-oetztal
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Peter Steger, 07.11.11
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