Fotoimpressionen aus Cumiana
Sehr malerisch am Fuße der Westalpen gelegen ist das Städtchen Cumiana, ein Ort mit etwa 8000 - vom lieblichen Klima geprägten - äußerst freundlichen Einwohnern. In Erlangen wurde Cumiana durch die Kriegsgreuel der SS kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges bekannt.
Im Bemühen, die Schmerzen in der Folge des Massakers vom 3. April 1944 zu lindern, hat das "Erlanger Bündnis für den Frieden" in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen, Parteien, der Stadtverwaltung und auch Einzelpersonen den Kontakt zur Bevölkerung Cumianas gesucht. Die von Erlangen ausgestreckte Hand zur Versöhnung wurde auf nicht zu erwartende herzliche Weise ergriffen.
2011 jährt sich zum zehnten Mal der Beginn einer äußerst lebhaften und freundschaftlichen Beziehung zwischen zwei sehr unterschiedlichen Städten. Aus diesem Anlaß zeigen die ambitionierten Fotoamateure Luigi Gorena, Claudio Penna und Pierino Riboldazzi aus Cumiana einen Teil ihrer Arbeiten. Diese drei Hobbyfotografen sind in ihrer Region durch Ausstellungen und Veröffentlichungen bekannt geworden. Sie zeigen Landschafts- und Städtebilder auf herkömmliche und verfremdete Art sowie Porträts - immer aber aus ihren sehr individuellen Blickwinkeln. Die ausgestellten Arbeiten sollen auch die Neugierde auf die Landschaft und auf die Bevölkerung dieses liebenswerten Städtchens wecken und zu einem Besuch anregen.
Ausstellungseröffnung: Samstag, 26. Februar 2011, 19.00 Uhr
Friedrichstr. 19, Großer Saal mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis
Besichtigung: 28. Februar bis 15. April 2011, Montag-Freitag, 10.00-17.00 Uhr
Eine Veranstaltung der Volkshochschule Erlangen in Kooperation mit dem Bürgermeister- und Presseamt.
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