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Müllfahrzeug aus den 50er Jahren
Quelle:Abfallberatung | Landkreis Main-Spessart

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Text vorlesen Ökologische Abfallwirtschaft

Ökologische Abfallwirtschaft



 

 

Wesentliche Elemente dieses Systems sind:

  • die Abfallvermeidung bei Veranstaltungen, u.a. durch Geschirrverleih und Durchsetzung des Verbotes von Einwegverpackungen bei Imbissbetrieben auf öffentlichem Grund und in Schulen; Einrichtung eines Gebrauchtwarenhofes sowie Ausstellungen und Aktionen zur Förderung der Abfallvermeidung;
  • die Wertstoffverwertung durch flächendeckende Systeme zur getrennten Erfassung von Altpapier, Altglas, Altmetallen, Altholz, Kunststoff- und Verbundverpackungen; der strikte Ausschluss von Wertstoffen aus dem Gewerbe bei der Restmüllannahme bewirkt die Schaffung direkter Verwertungswege;
  • die Biomüllverwertung durch die flächendeckende Aufstellung der Biotonne, die Gartenabfall- und Grünguterfassung und die getrennte Erfassung von Speiseresten aus der Gastronomie;
  • die Entgiftung des Restmülls durch die getrennte Erfassung von Schadstoffen mit dem Schadstoffmobil und an der Müllumladestation
  • die Sicherstellung der gesetzlichen Vorgaben durch den Vollzug des Abfallrechtes, durch die Überwachung von Sondermüll auf dem Weg vom Erzeuger bis zur Beseitigung und Information und Kontrolle des Gewerbes;
  • eine intensive, konzentrierte Öffentlichkeitsarbeit, die alle Maßnahmen begleitet.

Heute werden etwa zwei Drittel der gesamten Abfallstoffe aus dem privaten Bereich getrennt erfasst und verwertet. Die noch zu beseitigende Restmüllmenge in Erlangen - 16.000 t jährlich - aus den Haushalten ist seit Mitte der achtziger Jahre um nahezu 60 % zurückgegangen. Die Gesamtabfallmenge aus den Haushalten, also Restmüll und Wertstoffe, hat sich bisher allerdings nicht verringert. Ein wirklich sorgsamer Umgang mit den Ressourcen im Sinne einer nachhaltigen Stoffwirtschaft ist deshalb leider noch nicht zu verzeichnen. Dieser nicht gesunkene Rohstoffverbrauch hat vor allem für die Länder, aus denen wir viele Produkte beziehen, negative Umweltfolgen wie Entwaldung und Klimaveränderungen.

Unsere Zukunftsaufgabe ist es, durch Beratung, fachliche Bewertungen, Initiierung von Maßnahmen, Vollzug, Systempflege und Akzeptanzförderung den gesetzlich vorgegebenen Weg zu einer Kreislaufwirtschaft zu unterstützen und zu begleiten.



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