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Bildung

Text vorlesen Franconian International School (FIS) durch Ministerpräsident Beckstein im September 2008 eingeweiht

Franconian International School (FIS) durch Ministerpräsident Beckstein im September 2008 eingeweiht



Die Schulstadt Erlangen mit ihrem breiten Angebot an Aus- und Weiterbildungseinrichtungen hat ein „Sahnehäubchen“ aufgesetzt bekommen: Die Franconian International School (FIS).

Im Neubau der Schule im Röthelheimpark, an der vorerst etwa 400 Jungen und Mädchen aus mehr als 30 Ländern unterrichtet werden, fand im September 2008 eine fröhlich-bunte Einweihungsfeier statt. Schulleiter Fred Runkel konnte zahlreiche Ehrengäste aus ganz Deutschland begrüßen, an der Spitze Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein und Innenminister Joachim Hermann. Mit dabei: Oberbürgermeister Siegfried Balleis, der nachdrücklich für die Hugenottenstadt als FIS-Standort geworben hatte.

 

Franconian International School (FIS)

Pädagogisches Konzept und bauliche Umsetzung

Für die Umsetzung des Schulkonzeptes in bauliche Strukturen lassen sich folgende Leitbegriffe, abgeleitet aus dem pädagogischen Konzept, definieren:  Eine "spannende, unerwartete Architektur" gibt die Inspiration, Herausforderung, das Entdecken neuer Blickwinkel und Perspektiven wieder, welcher die heranwachsenden Menschen ständig auf's Neue ausgesetzt sind.

Die Transparenz im Gebäude steht für die Themen Offenheit, Kommunikation, Fairness und Aufgeschlossenheit, welche die Schule fest in Ihren Lehransätzen verankert hat.

Das Gebäude muss eine gemeinsame Mitte für all diejenigen Schülerinnen und Schüler sein, die fern Ihrer Heimat hier für eine begrenzte Zeit ein zu Hause finden. Das neue Schulgebäude muss in seinem Kern den Begriff „home away from home" ausformulieren.

Die bestehende Schule beeindruckt durch ihre familiäre Struktur; diese nicht zu verlieren ist ein Hauptziel bei der Umsetzung der Baumaßnahme. Einen Beitrag dazu leisten die verschiedenen altersentsprechend gestalteten Einzelbaukörper, die dennoch verbunden sind und nach außen ein einheitliches Ganzes ergeben.

Im Mittelpunkt stehen die Nutzer. Schüler und Schülerinnen finden hier für eine begrenzte Zeit ein temporäres zu Hause, zum Teil weit entfernt von ihrer Heimat. Die neue Schule muss auf diese Situation besonders eingehen und neben den Schüler/-innen die Eltern entsprechend einbinden, da das soziale Netz der Familien oft über die Schule aufgebaut und unterhalten wird. Zusätzlich treffen hier neben verschiedenen Nationalitäten unterschiedliche Kulturen aufeinander, die in gemeinsamer Wertschätzung demokratischer Strukturen, Aufgeschlossenheit, Fairness und Teamgeist praktizieren. Ziel ist es, neben der Wissbegierde die Kreativität, Selbstverantwortung und das Selbstbewusstsein zu unterstützen. Die  individuellen Potentiale und Talente jedes einzelnen Schülers sollen entsprechend gefördert werden, dementsprechend sind auch die Klassengrößen ausgelegt.

Fotounterzeile: Die voll besetzte Aula der FIS bei der Ansprache von Ministerpräsident Günther Beckstein.

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