Oberbürgermeister Siegfried Balleis verabschiedete langjähriges Mitglied des Jugendparlamentes
Katharina Hein, seit 25. November 2004 ehrenamtliches Mitglied des Erlanger Jugendparlamentes (JuPa), hat aufgrund eines einjährigen Auslandsaufenthaltes ihr ehrenamtliches Engagement beendet und ist aus dem Gremium ausgeschieden. Oberbürgermeister Siegfried Balleis verabschiedete die Schülerin am 25. August 2010 zusammen mit JuPa Geschäftsführer Robert Hatzold und dankte ihr für das große ehrenamtliche Engagement. Mit ihrer fast sechsjährigen "Dienstzeit" war Hein das dienstälteste Mitglied, das es je gab. Balleis dankte Hein und würdigte dabei auch die Arbeit des Jugendparlamentes: "Die Jugendlichen haben sich mit vielen Anträgen eingebracht und haben sich auch immer wieder kritisch mit manchen Themen auseinandergesetzt".
Katharina Hein hat während ihrer Mitgliedschaft verschiedene Funktionen wahrgenommen. Sie fungierte während ihrer ersten Amtszeit von 2004 bis 2006 als „normales Mitglied“. In der Legislaturperiode von 2006 bis 2008 war sie die Erste Vorsitzende, dabei leitete sie die Sitzungen des Gremiums und vertrat dieses nach Außen. Ferner gehörte sie dem Runden Tisch für das Ehrenamt an. In der aktuellen Amtszeit war Hein Mitglied der Vorstandschaft (Schatzmeisterin). Zudem vertrat sie das Jugendparlament im Agenda-21-Beirat und präsentierte das Gremium im städtischen Kultur- und Freizeitausschuss. JuPa-Geschäftsführer Robert Hatzold dankte Katharina Hein für ihre Arbeit, denn sie habe als Erste Vorsitzende „das Jugendparlament mit großer Umsicht und einem weit überdurchschnittlichen Engagement geführt. Sie war in dieser Zeit für die weiteren Mitglieder, der Geschäftsführung, der Stadtverwaltung und den Mitgliedern des Stadtrates eine wichtige und stets zuverlässige Partnerin“.
Das Erlanger Jugendparlament besteht aus 15 ehrenamtlichen Mitgliedern zwischen 12 und 18 Jahren. Es wird alle zwei Jahre von den Erlanger Jugendlichen gewählt. Es setzt sich für die Belange und Interessen der Erlanger Jugendlichen ein und berät und unterstützt den Stadtrat sowie die Stadtverwaltung bei jugendspezifischen Themen. Die vom Jugendparlament gestellten Anträge und Empfehlungen sind innerhalb von drei Monaten im Stadtrat zu behandeln.