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Text vorlesen Stoiber weihte Neubau des IZMP ein und besucht Erlanger Uniklinikum

Stoiber weihte Neubau des IZMP ein und besucht Erlanger Uniklinikum



Am Donnerstag, 28. Juni, weihte Dr. Stoiber den Neubau des Innovationszentrum Medizintechnik und Pharma (IZMP), in der Henkestraße 91 ein.

Oberbürgermeister Dr. Balleis mit Ministerpräsident Dr. Stoiber

Das Erlanger Innovationszentrum Medizintechnik und Pharma (IZMP), das sich seit seiner Eröffnung im Januar 2003 innerhalb kürzester Zeit zu einer überaus erfolgreichen Ideenschmiede entwickelt hat, darf einen weiteren Meilenstein feiern: die Einweihung des zweiten Bauabschnittes. Oberbürgermeister Siegfried Balleis wird dazu Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber begrüßen, der den Festvortrag hält.

IZMP Einweihung 2007

IZMP Einweihung 2007

IZMP Einweihung 2007

In dem Erweiterungsbau wurden zusammen mit einem Investor zu den bisher vorhandenen 7.000 Quadratmetern zusätzlich insgesamt 5.000 Quadratmeter neue Büroflächen geschaffen, für die sich bereits viele Mieter gefunden haben.

Redeauszug des Ministerpräsidenten:

Bayerns Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber hat bei der Einweihung des zweiten Bauabschnitts im Innovations- und Gründerzentrum Medizintechnik und Pharma (IZMP) in Erlangen angekündigt, massiv in Innovationen im ganzen Land zu investieren und dabei die Stärken Bayerns weiter gezielt auszubauen. Stoiber betonte die große Bedeutung von moderner Technologie- und Innovationsförderung für die Sicherung der Zukunft Bayerns. Stoiber: "Wer die Zukunft sichern will, darf nicht stehen bleiben. Innovations- und technologieorientierte Modernisierung sind der Königsweg, um im globalen Wettbewerb um Wohlstand und Arbeitsplätze erfolgreich zu sein. Diesen Weg müssen wir verstärkt weitergehen." Eine konsequente Zukunftspolitik hat, so Stoiber, Tradition in Bayern. Gerade die positive Entwicklung der Metropolregion Nürnberg / Erlangen ist nach den Worten Stoibers der eindrucksvolle Beleg, dass sich die Zukunftsinvestitionen des Freistaats im Rahmen der High-Tech-Offensive und der Offensiven Zukunft Bayern seit 1995 in Mittelfranken voll ausgezahlt haben.

Ministerpräsident Stoiber

Als konkrete Beispiele nannte Stoiber die gezielte Förderung der Medizintechnik und der medizinischen Forschung in Erlangen. Allein in die Neubauten des Universitätsklinikums Erlagen hat der Freistaat in den letzten 10 Jahren rund 250 Millionen Euro investiert. Stoiber: „Erlangen ist heute als „Medical Valley“ ein Begriff für Investoren und Wissenschaftler aus aller Welt und gehört als Standort mit besten Zukunftschancen zu den wirtschaftsstärksten Räumen in Europa.“ Ein wichtiger Mosaikstein für diesen Erfolg ist, so Stoiber, auch das IZMP, das der Freistaat mit 12,5 Millionen Euro unterstützt und das sich innerhalb kürzester Zeit zu einer ersten Adresse für innovative und wachstumsstarke Medizintechnikunternehmen entwickelt hat.

Stoiber zeigte sich überzeugt, dass das Zukunftsprogramm Bayern 2020 in ganz Bayern auf fruchtbaren Boden fällt und auch in der Region Erlangen / Nürnberg die Weichen für Wohlstand und soziale Sicherheit gut gestellt sind.

Baufortschritt am Neubau Medizin des Universitätsklinikums

Am gleichen Tag informierte sich Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber im Ulmenweg über den Baufortschritt am Neubau Medizin des Universitätsklinikums. Hier entstehen bis 2009 für über 100 Millionen Euro vier neue Kliniken, ein Hörsaalgebäude sowie eine Tiefgarage mit 356 Stellplätzen. Das Richtfest für diesen zweiten Bauabschnitt „Neubau Medizin" konnte bereits vor einem Jahr gefeiert werden.

Der zweite Bauabschnitt des Neubaus Medizin mit einer Nutzfläche von rund 14.000 Quadratmeter schließt sich im Süden unmittelbar an den ersten Bauabschnitt an. In dem neuen Gebäude werden vier Ambulanzen, 175 Betten, 30 tagesklinische und 16 Dialyse-Plätze sowie Klinikleitungen und Verwaltung untergebracht. Die Ambulanzen bilden eine zusammenhängende Funktionseinheit.

Dies ermöglicht eine optimale fachübergreifende Versorgung schwerkranker Patienten und einen wirtschaftlichen Betrieb durch gemeinsame Nutzung von Funktionsbereichen, Großgeräten und teilweises Bettenpooling. In die neuen Gebäude werden die Medizinische Klinik 3 (Rheumatologie, Immunologie, Onkologie), die Medizinische Klinik 4 (Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen), die Hautklinik und die Nuklearmedizinische Klinik einziehen. Außerdem soll eine Cafeteria und ein Andachtsraum in das neue Gebäude integriert werden.

Im zweiten Bauabschnitt werden ebenfalls ein Hörsaalgebäude mit zwei Hörsälen für 400 und 200 Personen sowie verschiedenen Seminarräumen errichtet. Im neuen Hörsaalgebäude sollen nicht nur Vorlesungen stattfinden, sondern auch Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und Pflegepersonal sowie wissenschaftliche Tagungen.

Im Neubau Medizin entsteht auch eine Tiefgarage mit drei Ebenen zwischen den neuen Klinikgebäuden und dem Hörsaalgebäude. Mit 356 Stellplätzen wird sie die Parksituation für Patienten, Besucher und Mitarbeiter wesentlich verbessern. Außerdem wird das bestehende Versorgungstunnel- und Magistralensystem erweitert. Mehr Info unter: www.presse.uni-erlangen.de

© 2012 Stadt Erlangen
Datum: Samstag, 26. Mai 2012
URL:
http://www.erlangen.de/de/desktopdefault.aspx/tabid-5/63_read-12968/norobotindex-1/