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Modellprojekt "Guter Start ins Kinderleben" - Entwicklung der Jahre 2007 und 2008

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"Guter Start ins Kinderleben"



"Guter Start ins Kinderleben" ist ein Modellprojekt der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen zur Verbesserung des Kinderschutzes. Die Stadt Erlangen ist einer von acht Modellstandorten.

Die Auftaktveranstaltung fand am 16. Mai 1007 im Hörsaal der Kinder- und Jugendklinik statt.

Zuhörer im Hörsaal der Kinderklinik

Oberbürgermeister Dr. Balleis sowie Frau Huber, Ministerialdirigentin des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familien und Frauen, begrüßten die Zuhörer. Im Anschluss hielt Herr Prof. Spangler, Universität Erlangen, einen Vortrag zur Bedeutung früher Bindungserfahrungen für die kindliche Entwicklung.

Frau Huber, Bayerische Ministerialdirigentin, und Herr Prof. Spangler, Universität Erlangen

Frau PD. Dr. Ziegenhein, Universität Ulm, und Herr Schüpferling, Stadtjugendamt Erlangen, stellten zusammen das Projekt "Guter Start ins Kinderleben" vor.

Fr. Dr. Ziegenhain und Hr. Schüpferling

Ziel des Projekts ist es, Eltern in schwierigen Lebenssituationen, wie etwa sehr junge, alleinerziehende, psychisch belastete Mütter und Väter, aber auch Familien mit Migrationshintergrund niedrigschwellig zu erreichen, zu beraten und zu unterstützen, um Überforderung in der Familie zu vermeiden. Damit soll Vernachlässigung und Misshandlung von Kindern entgegengewirkt werden. Um dies zu gewährleisten, bedarf es einer gut funktionierenden interdisziplinären Zusammenarbeit.

Das Stadtjugendamt Erlangen und das Gesundheitsamt übernehmen die koordinative Projektdurchführung vor Ort. Die wissenschaftliche Durchführung liegt beim Universitätsklinikum Ulm.

Das Modellprojekt stellt eine große Chance dar unter wissenschaftlicher Begleitung den Kinderschutz von Säuglingen und Kleinkindern nachhaltig zu verbessern, Eltern frühzeitig zu unterstützen und alle in diesem Bereich relevanten Berufsgruppen daran zu beteiligen.

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