Die H-Bahn

Die H-Bahn ist ein Hängebahnsystem welches einen nach oben und nach den Seiten geschlossenen Fahrbahnträger besitzt, in welchem die Fahrwerke der Kabinen witterungsgeschützt und umweltfreundlich leise laufen und an dem die Kabinen aufgehängt sind.
Ende der sechziger Jahre setzte sich in zahlreichen urbanen Ballungsgebieten, nicht nur in Europa, die Erkenntnis durch, dass eine "autogerechte Stadt" nicht machbar ist, wenn man die Substanz und die urbane Lebensform der Städte aufrechterhalten will und nicht noch weiter zerstören lässt.
Nachdem die praktische Realisierung des Systems im Forschungszentrum der Siemens AG demonstriert werden konnte, bewarb sich die Stadt Erlangen um die Ausarbeitung einer Durchführbarkeitsstudie, welche die Übernahme des gesamten ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) in der Stadtregion durch die H-Bahn und durch Zubringerbusse zum Ziel haben sollte.
Der Bau einer Referenzstrecke musste nun mittels einer baldigen Abstimmung über ihre Realisierung durch den Stadtrat legalisiert oder abgelehnt werden.
Im Vorfeld dieser Abstimmung entwickelten sich daraufhin teils heftige und kontroverse Diskussionen in Bürgerversammlungen. Die H-Bahn wurde mit 3 Stimmen Mehrheit quer durch die Fraktionen abgelehnt.
Ein Jahr später entschied sich die Universität Dortmund für die verkehrliche Verbindung zweier, etwa 1 km auseinander liegender Uni-Standorte, statt. Sie verbindet die beiden Hochschulzentren so miteinander.
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