Öffentliche kulturelle Gebäude - Entwicklungsplanung
Seit einigen Jahren gehört die Entwicklung der Innenstadt in Erlangen zu den wichtigsten Aufgaben der Stadtentwicklung. Im Rahmen des Programms „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ wurden bereits einige wichtige Projekte der „Integrierten Innenstadtentwicklung Erlangen“ vorbereitet, begonnen und durchgeführt. Beispielhaft seien hier die umfassende Sanierung des „E-Werks“, die Sanierung des Palais Stutterheim sowie der im Herbst beginnende Umbau der Apfel- und der Halbmondstraße, im Sinne des Weiterbauens an einer möglichst ein- und ganzheitlich gestalteten Innenstadt, genannt.
Die Stadt besitzt zahlreiche öffentlich-kulturelle Einrichtungen bzw. Gebäude in der Innenstadt, die einen wichtigen Beitrag zur Belebung und Attraktivität der Innenstadt leisten. Wurden für das E-Werk und das Palais Stutterheim bereits Sanierungsmaßnahmen durchgeführt bzw. bereits eingeleitet, sowie für das Markgrafentheater ein Theaterstrukturplan erstellt, fehlen bislang noch Konzepte für weitere wichtige Gebäude bzw. Einrichtungen in der Erlanger Innenstadt: zu diesen gehören das Stadtmuseum am Martin-Luther-Platz, der Frankenhof (Freizeitzentrum und Hallenbad) an der Südlichen Stadtmauerstraße, das Egloffstein’sche Palais in der Friedrichstraße 19 (VHS), die Sing- und Musikschule in der Friedrichstraße 35, sowie das ursprüngliche Fabrikgebäude der ehem. FirmaReiniger, Gebbert & Schall an der Gebbertstraße, das der Stadt Erlangen von der Fa. SIEMENS vor einigen Jahren im Zuge einer Schenkung übereignet wurde.
Da diese Bauwerke teilweise erhebliche Mängel aufweisen, so dass in absehbarer Zeit Instand-setzungs- und Modernisierungsmaßnahmen erforderlich sind, veranlasste die Stadt Erlangen eine „Entwicklungsplanung öffentliche kulturelle Gebäude in der historischen InnenstadtErlangen“, damit die baulichen Schritte mit einer Gesamtkonzeption für die kulturelle Infrastruktur einhergehen.