Grünflächenplanung
Silbergrasweg
Die Freizeitanlage „Silbergrasweg“ wurde zwischen Frühjahr 2002 und Sommer 2003 nach einem Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros Ellinger (Cadolzburg) hergestellt. Sie liegt innerhalb des Gemeinbedarfsfeldes im südlichen Röthelheimpark unmittelbar am Naturschutzgebiet „Exerzierplatz“. Die Anlage beinhaltet neben Basketballkörben ein Fußballfeld mit Fallschutzbelag und einen Hartplatz insbesondere für Streetball. Ferner sind in diesem Bereich eine Tischtennisplatte, ein Beachvolleyballfeld, sowie verschiedene Bikerparcours (Trials-Parcours) hergestellt worden.
Die Fläche soll insbesondere den Bedarf an Spielflächen für ältere Kinder und Jugendliche decken und dient sowohl dem Röthelheimpark als auch den Bewohnern angrenzender Stadtteile. Insbesondere zum Naturschutzgebiet wurde auf eine naturnahe Gestaltung und intensive Eingrünung Wert gelegt um hier die möglichen Störungen zu minimieren. Außerdem wurde bei der Beleuchtung auf insektenverträgliches Licht geachtet und die Lichtintensität und -dauer den Bedürfnissen des Naturschutzgebietes angepasst. Die Fläche wird regelmäßig und intensiv on unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen genutzt.

Marie-Curie-Straße
Die Freizeitanlage an der Marie-Curie-Straße unmittelbar südlich des gleichnamigen Wohnquartiers wird als Grün- und Spielfläche mit Quartiersplatz hergestellt. Sie erstreckt sich zwischen der FIS und der Paul-Gordan-Straße. Im östlichen Bereich wird ein Quartierplatz mit Spielplatz errichtet. In den darauffolgenden Grünflächen werden ebenfalls Spielgeräte vorgesehen. Der Entwurf wurde gemeinsam von der Projektgruppe Röthelheimpark, dem Eigenbetrieb Stadtgrün und dem Spielplatzbüro 2009 entwickelt. Der nahezu mittig gelegene Kletterturm des Deutschen Alpenvereins bildet ein Highlight innerhalb der Sport- und Freizeitlandschaft des Röthelheimpark.
Paul-Gordan-Straße
Die Fläche der heutigen Freizeitanlage Paul-Gordan-Straße war ursprünglich der Reitplatz der Kaserne und wurde zwischen 1950 bis zur Aufgabe der Kaserne von den Amerikanern als Freibad genutzt.
Nach dem Abzug verwilderte die Fläche zusehends. Gemeinsam von der Projektgruppe Röthelheimpark, dem Eigenbetrieb Stadtgrün und dem Spielplatzbüro wurde 2009 ein Entwurf erarbeitet, der am 15.07.2009 interessierten Anwohnern vorgestellt wurde. Aufgrund der Anregungen wurde der Entwurf überarbeitet.

Auf der Fläche wurden grundsätzlich ein Spielangebot für ältere Kinder und Jugendliche geschaffen. Die Fläche ist ausgestattet mit einer Kletterwand, einem Streetballfeld, zwei Tischtennisplatten, einer Doppelboulebahn und einem Rasenspielfeld. Des Weiteren wurden Flächen vorgesehen, welche nach der vollständigen Aufsiedelung noch gemeinsam mit den Bürgern gestaltet werden können. Grundsätzlich wurden die stark verwilderten Bereiche entlang der Paul-Gordan-Straße entfernt und die Fläche so der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die üppige Vegetation im mittleren Bereich wurde erhalten – insbesondere die großen, älteren Bäume – und durch zahlreiche Baumpflanzungen ergänzt. So konnte der naturnahe Charakter der Fläche erhalten werden und gleichzeitig eine moderne städtische Freizeitfläche erstellt werden.
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