Energieeffizienz in Wohngebäuden
Energieoptimierter Neubau von Einfamilienhäusern
Wer die Möglichkeit hat heute einen Neubau zu errichten, hat mehr denn je die Chance zu wählen zwischen einem Gebäude nach dem EnEV-Standard oder einem hocheffizientem Energiesparhaus.
Die Weichenstellungen, die die wesentlichen energetischen Gebäudeeigenschaften bestimmen, werden in einem sehr frühen Planungsstadium festgelegt. Je früher dies geschieht, umso kostengünstiger lassen sich die Anforderungen aufeinander abstimmen.
Neubauten sind nach EnergieEinsparVerordnung (EnEV) so zu bauen, dass der Einsatz an Primärenergie unter 100 -140 kWh pro Quadratmeter und Jahr liegt. Die Primärenergie umfasst den gesamten Jahresenergiebedarf des bewohnten Hauses für Wärme und Hilfsstrom.
Der Primärenergiebedarf wird minmiert durch die frühzeitige Abstimmung der Komponenten:
- Dämmung aller Außenbauteile
- Wärmebrückenfreies Bauen
- Luftdichtigkeit
- Wahl ressourcenschonender Energieträger
- effiziente Anlagentechnik
Der "Energiebedarfsausweis" ist für Neubauten verpflichtend. Er gibt Auskunft über Gebäudehülle. Heizungs- und Lüftungstechnik, Wärmebedarf und Primärenergiebedarf.
Eine weitere konsequente Reduzierung der Energieverluste führt über die EnEV-Vorgaben hinaus vom "KfW-60-Energiesparhaus" bis zum "KfW40-Energiesparhaus" bzw. Passivhaus.
Förderung und Finanzierung
Zum KfW-Energiesparhaus bzw. Passivhaus besteht bei der KfW-Förderbank das Förderprogramm Öklogisch Bauen.
Die Stadt Erlangen fördert im Gebiet Büchenbach-West den Bau von Passivhäusern.