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Leitbild Integration

Integrationsleitbild der Stadt Erlangen

Erlangen ist eine internationale Stadt, eine Stadt, offen aus Tradition. Bereits unsere Vorfahren haben das tolerante Klima begründet, als sie nach 1686 die Hugenotten in unserer Stadt aufgenommen haben.

Positive Beispiele sind heute die gemeinsam mit dem Ausländerbeirat entwickelte Informationskampagne zur deutschen Staatsbürgerschaft, die Deutschoffensive zur Förderung der Sprachkompetenz und das MIR-Projekt zur Verbesserung der Integration jugendlicher Spätaussiedler aus den GUS-Staaten.

Um die Stadt Erlangen auf diesem erfolgreichen Weg noch weiter voranzubringen, hat der Erlanger Stadtrat im Oktober 2005 den Beschluss gefasst, ein Integrationsleitbild für die Stadt Erlangen in Auftrag zu geben.

Mit der Absicht einer möglichst breiten gesellschaftlichen Beteiligung und Einbeziehung der Anregungen und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde nun, aufbauend auf die intensiven Vorarbeiten einer verwaltungsinternen Projektgruppe, das Integrationsleitbild für die Stadt Erlangen vom Stadtrat in seiner Sitzung vom 26. Juli 2007 einstimmig verabschiedet.

Das Selbstverständnis der Stadt Erlangen ist geprägt durch das friedliche Zusammenleben und die Verständigung von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die Integration ist für die Stadt Erlangen eine ihrer zentralen kommunalpolitischen Aufgaben. Sie orientiert sich an der Lebenslage der Menschen und nicht an ethnischen Merkmalen oder der Staatsangehörigkeit. Der wechselseitige Prozess der Integration bezieht alle Menschen mit Migrationshintergrund ein, die ihren Lebensmittelpunkt in Erlangen haben – unabhängig wie lange sie bereits hier leben.

Das Leitbild Integration stellt für den Stadtrat, die Stadtverwaltung und ihre Tochtergesellschaften einen verbindlichen Rahmen dar und wird von allen Dienststellen der Stadtverwaltung berücksichtigt und im Rahmen der Möglichkeiten umgesetzt.

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