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Informationen

Mietspiegel für Erlangen

Mietspiegel bestellen

Erläuterungen zum Erlanger Mietspiegel

Der Erlanger Mietspiegel beruht auf einer repräsentativen Erhebung im ersten Quartal 2013. Über 1.800 Mietverhältnisse gingen in die Auswertung ein und sorgen damit für eine verlässliche Datengrundlage. Laut Gesetz haben qualifizierte Mietspiegel eine Gültigkeit von vier Jahren, müssen jedoch nach zwei Jahren aktualisiert werden. Für die aktuelle Ausgabe erfolgte diese Anpassung mit dem Verbraucherpreisindex für Deutschland (Zeitraum: März 2013 bis März 2015). Der Erlanger Stadtrat hat am 24.09.2015 den fortgeschriebenen Mietspiegel als „qualifizierter Mietspiegel“ anerkannt.

Der Mietspiegel gibt eine Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmieten für Wohnungen und Einfamilienhäuser, ermittelt nach den derzeit geltenden gesetzlichen Regelungen. Der Einfluss von Ausstattung und Beschaffenheit einer Wohnung auf die Miethöhe wird mit Hilfe von prozentualen Zu- und Abschlägen festgestellt. Auch die Lage im Stadtgebiet sowie die energetische Qualität des Gebäudes werden mit einbezogen.

Die Mietwerttabelle soll den Mietvertragsparteien Entscheidungen in Mietpreisangelegenheiten erleichtern, Streit- und Gerichtsverfahren zwischen ihnen möglichst verhindern und damit zur Versachlichung bei Auseinandersetzungen über Mietpreise beitragen.

Die Tabelle des Mietspiegels gilt ausschließlich für nicht preisgebundene Mietwohnungen des freifinanzierten Wohnungsbaus. Hierzu zählen Altbau- und Neubauwohnungen, nicht jedoch mit öffentlichen Mitteln errichtete Wohnungen, solange sie den Vorschriften des Wohnungsbindungsgesetzes unterliegen. Die Tabelle dient nicht als Preisfestsetzung, sondern vielmehr der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Sie beinhaltet nur die reine Nettokaltmiete in Euro/m², d.h. die sogenannten "Betriebs- oder Nebenkosten" sind in ihr nicht enthalten.

Wo bekomme ich den Mietspiegel?

Der Erlanger Mietspiegel ist gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro bei der Infotheke im Erdgeschoss des Rathauses, bei der Tourist-Information in der Goethestr. 21a (schräg gegenüber dem Bahnhof) sowie bei den Verbänden der Mieter und Vermieter erhältlich. Die Abteilung Statistik und Stadtforschung schickt Ihnen den Mietspiegel auch zu, verwenden Sie dazu bitte das Bestellformular.

Öffnungszeiten Bürgeramt Tourist-Information
Montag 08 - 18 Uhr 09 - 17 Uhr
Dienstag 08 - 18 Uhr 09 - 17 Uhr
Mittwoch 08 - 12 Uhr 09 - 17 Uhr
Donnerstag 08 - 18 Uhr 09 - 17 Uhr
Freitag 08 - 12 Uhr 09 - 15 Uhr
Samstag - 10 - 13 Uhr

Macht der Mietspiegel Angaben zu Neben- und Betriebskosten?

Nein, er enthält nur Angaben zur Nettokaltmiete.

Gilt der Mietspiegel auch für Büros und Ladenlokale?

Nein, er berücksichtigt ausschließlich Wohnraum. Informationen über die Miethöhe und die Angebotslage bei Gewerberäumen (Produktionsflächen, Büro- und Ladenflächen, Lagerhallen etc.) erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Erlangen (siehe auch Link "Gewerbeflächen und Immobilien".

Stehen im Mietspiegel auch Mietpreise von Garagen und Stellplätzen?

Im Mietspiegel finden sich nur Angaben zu Wohnraum. Garagen werden in Erlangen für durchschnittlich 41 Euro pro Monat vermietet, Stellplätze kosten im Mittel 30 Euro monatlich. Hierbei wird nicht zwischen offenen und überdachten Stellplätze wie z.B.  Tiefgaragen unterschieden.

  Garage Stellplatz
Durchschnitt der besonders hohen Preise* 56,49 € 56,26 €
Durchschnitt aller Preise 40,51 € 29,81 €
Durchschnitt der besonders niedrigen Preise* 25,40 € 11,80 €

* Berechnungsgrundlage sind hier nur die jeweils teuersten bzw. billigsten Preise (jeweils 20 Prozent aller Wohnungen).

Gilt der Mietspiegel auch für öffentlich geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen)?

Nein, er gilt nur für freifinanzierte Wohnungen.

Wie kommen die Gebietstypen zustande?

Die Lage einer Wohnung im Stadtgebiet ist in starkem Maß für die Miethöhe verantwortlich. Auch für den Erlanger Mietspiegel 2013 wurde die Lage in die Berechnung einbezogen. Aus rechentechnischen Gründen wurde jede Wohnung einem statischen Distrikt zugeordnet. Die Lage in einem bestimmten Distrikt wurde anschließend wie die anderen Wohnungsmerkmale in die Berechnung der Zu- und Abschläge einbezogen. Gebiete mit ähnlichen Zuschlägen wurden zusammengefasst und als Gebietstypen in eine Karte eingetragen. Die Gebietstypen machen also keine Aussage über die Wohnqualität in einem bestimmten Gebiet, sondern über das Preisniveau.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, können Sie sich gern an die Abteilung Statistik und Stadtforschung wenden. Dort kann auch die Dokumentation zur Methodik des Mietspiegels eingesehen werden.

01.03.2016
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