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Spielflächenkonzept im Röthelheimpark



Im März 2009 haben der Kultur- und Freizeitausschuss sowie der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss der Stadt Erlangen das Spiel- und Freiflächenkonzept für den Stadtteil Röthelheimpark beschlossen. Durch diese Ergänzung des Rahmenplans wurde für die verbliebenen Freiflächen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der erwarteten Bevölkerung des Röthelheimparks Planungssicherheit geschaffen. Mit diesem Teilplan zum Rahmenplan wurde durch die Projektgruppe Röthelheimpark gemeinsam mit den beiden Fachämtern Spielplatzbüro und Eigenbetrieb Stadtgrün ein Konzept entwickelt, wobei dieses die Grundideen des Rahmenplans aufgreift und weiterentwickelt. Dies bedeutet unter anderem: eine sehr gute, wohnortnahe Versorgung mit Spiel- und Freiflächen, eine intensive Vernetzung öffentlicher und privater Spielflächen mit dem öffentlichen Raum, eine hohe Qualität der Spiel- und Freiflächen.

Konkrete Umsetzung hat dieses Konzept z.B. gefunden bei den privaten Spielflächen im Siedlungsmodell (z.B. Luise-Kiesselbach-Straße) und der Spielflächen am Erna-Zink-Kindergarten (z.B. Johann-Kalb-Straße). Insbesondere wurde darauf Wert gelegt, dass auch die privaten Spielflächen den Bewohnern des Stadtteils zugänglich sind. So wurde im Röthelheimpark eine qualitative Struktur entwickelt, bei der nicht durch starre Größenvorgaben das Thema Spielflächen abgearbeitet werden sollte, sondern vielmehr ein Netz aus unterschiedlichen Angeboten geschaffen werden konnte, welches eine „Spiellandschaft“ innerhalb des städtischen Gefüges entstehen lässt, an dessen Entwicklung die Bürger nach Möglichkeit mitwirken.

Der Röthelheimpark lässt sich grundsätzlich in drei Wohnbereiche gliedern: den südlichen Teilbereich („Housing Area“, Siedlungsmodell), den mittleren Teilbereich (östlich und westlich des Grünzuges) sowie den nördlichen Teilbereich (Marie-Curie-Straße, Alfred-Wegener-Straße). Innerhalb des Röthelheimpark sind die öffentlich zugänglichen Spielflächen unterschiedlich verteilt: im Südteil befinden sich vier Standorte, im Mittelteil liegen zwei Spielflächen, im Nordteil liegen ebenfalls zwei Spielflächen sowie eine Verweilfläche mit Spielangebot. Zur Fertigstellung der Bebauung wird ein flächendeckendes und überdurchschnittliches Angebot an Spiel- und Freiflächen im Röthelheimpark vorliegen.

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