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Erlanger Bündnis für Familien

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Erlanger Bündnis für Familien



Kinder, Jugendliche und Familien bilden die Basis der Gesellschaft und damit auch der Kommunen. Entsprechend gehört Kinder-, Jugend und Familienfreundlichkeit zu den wesentlichen Zielen kommunaler Arbeit...


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Rathausplatz 1
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(0) 9131 861686
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Geschäftsführerin Jolana Hill
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Gesamtgesellschaftliche Entwicklungen

Verschiedene Entwicklungen (u.a. der Rückgang der Geburten, der zukünftige Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, die Überalterung der Gesellschaft mit Auswirkung auf Gemeinwesen und Sozialversicherungssystem ...), die auch die Zukunft von Kommunen stark bedingen, beherrschen derzeit die Diskussion.

Untersuchungen zur Zukunftsfähigkeit von Kommunen zeigen u.a. auf, dass Kommunen mit Bevölkerungsrückgang auch für die Wirtschaft an Attraktivität verloren haben und noch verlieren werden. Eine ausgeglichene Bevölkerungsstruktur ist sowohl für das soziale Gemeinwesen als auch für die Leistungsfähigkeit einer Kommune von hoher Bedeutung. Dabei spielt die Kinder- und Familienfreundlichkeit eine zentrale Rolle.

Erlanger Bündnis für Familien

Kinder, Jugendliche und Familien bilden die Basis der Gesellschaft und damit auch der Kommunen. Entsprechend gehört Kinder-, Jugend und Familienfreundlichkeit zu den wesentlichen Zielen kommunaler Arbeit. Ein Ansatzpunkt, die bestehenden und guten Erlanger Leistungen auf diesem Gebiet zu verbessern und zu vertiefen, ist die Gründung des „Erlanger Bündnisses für Familien“.

Gemeinsam in einem „Bündnis für Familien“ Ansätze weiterzuentwickeln und praxisorientiert umzusetzen, ist das Ziel einer Gruppe bestehend aus öffentlicher Hand, Wirtschaft, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Interessensvertretungen von Familien. Nur ein solches Netzwerk kann die vielfältigen, komplexen Lebenswelten von Familien erfassen und tatsächlich etwas bewirken.

Ansatzpunkt des Bündnisses ist, Lebenslagen von Familien in Erlangen zu betrachten und Ziele und Projekte gemeinsam anzugehen.
Mit dem Workshop am 09.07. möchte das Bündnis in einen Aushandlungsprozess eintreten.
Zu klären gilt, WER WAS zur Verbesserung der Lebenssituation von Familien beitragen kann. Dabei geht es darum, im Sinne von Bürgerkommunen, zu einem neuen Verständnis des Zusammenwirkens von Bürgerschaft, Politik, Stadtverwaltung, Institutionen und Wirtschaftsbetrieben zu kommen. Im Prozess soll erarbeitet werden, was wir gemeinsam aber auch was jeder für sich allein dazu beitragen kann, damit Familien in Erlangen noch besser gefördert werden.

Im Rahmen der Gründungsveranstaltung werden sich Arbeitsgruppen bilden, die selbstbestimmt ganz konkrete Projekte wählen und anschließend auf deren Erledigung hinarbeiten.

Leitziele zur Bündnisgründung und Bündnisarbeit

  • Interdisziplinär – Familie ist von allen Politik- und Handlungsfeldern direkt betroffen.
  • Das Erlanger Bündnis ist ein Bündnis von gleichberechtigten Partnern – keine Institution dominiert das Bündnis; die Ausrichtung der Arbeit wird gemeinsam festgelegt; die Verantwortung wird gemeinsam getragen.
  • Freiwilligkeit – wer etwas qualifiziert beiträgt ist willkommen.
  • Lernendes System – die Vielfalt des Bündnisses bereichert; die Partner lernen voneinander und miteinander. Unter diesen Voraussetzungen kann ein „MEHR“ für Familien entstehen.
  • Förderung der aktivierenden Beteiligung und zur Übernahme von Verantwortung im Gemeinwesen (Bürgerschaftliches Engagement) – Ansatzpunkt dazu ist das direkte Lebensumfeld von Familien (Stadtteil).
  • Im Bündnis werden Interessen, die auch unterschiedlich sein können, transparent gemacht und tragfähige Konsenslösungen gefunden.

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für ein gelingendes Engagement von Familien

Ziel des Bündnisses ist es, betroffene Familien direkt anzusprechen und aktivierend zu beteiligen. Dem liegt zu Grunde, dass Bürgerinnen und Bürger die Fachleute für ihr Lebensumfeld sind.
Das Bündnis und die Stadt – Politik und Verwaltung – erkennen diese Kompetenz an und fördern diese. Dabei wird darauf geachtet, dass das Allgemeininteresse vor dem Partikularinteresse steht.
Bürgerschaftliches Engagement im Stadtteil setzt eine Weiterentwicklung der Zusammenarbeit von Familien, Verwaltung, Politik und Institutionen / freien Trägern voraus. Bei der Bündnisgründung werden in der Arbeitsgruppe „
Familie im Stadtteil – Mitgestaltung und Verantwortung wahrnehmen“ Rahmenbedingungen und Umsetzungsmodelle für Erlangen erörtert.

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