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Intelligent mobilER - gesund und kostengünstig unterwegs



Die ab dem 1. März 2007 geltende Feinstaub-Verordnung verpflichtet Städte und Gemeinden auf Einhaltung der Feinstaub-Grenzwerte. Zur Umsetzung dieser Verpflichtung können die Straßenverkehrsbehörden besonders gekennzeichnete Umweltzonen einrichten. Die Städte, Berlin, Hannover, Essen, Düsseldorf, Köln, Dresden, Frankfurt/Main, Mannheim, Nürnberg, Karlsruhe, Stuttgart, Augsburg, München und Freiburg haben die Einrichtung von Umweltzonen bereits angekündigt.

In diese Umweltzonen einfahren dürfen dann nur noch Kraftfahrzeuge, die nach der Kennzeichnungsverordnung je nach ihrer Umweltfreundlichkeit mit mit einer grünen, gelben oder roten Plakette gekennzeichnet sind.

Für die jeweilige Zuordnung der roten, gelben oder grünen Plakette entscheidend ist der Emissionsklassenschlüssel nach Ziffer 1 des alten Fahrzeugscheines bzw. Nr. 14.1 der neuen Zulassungsbescheinigung Teil I. Die Plaketten sind überall da erhältlich, wo Haupt- und Abgasuntersuchungen für Kraftfahrzeuge durchgeführt werden (z.B. TÜV, Dekra) sowie gegen eine Gebühr von 5 Euro ab 1. März 2007 auch am Informationstresen im Rathaus-Foyer. Das Befahren von Umweltzonen ohne Plakette wird mit einem Bußgeld in Höhe von 40 Euro und sowie mit einem Punkt in Flensburg geahndet.

Aber schon vor der Einrichtung von Umweltzonen kann jede Autofahrerin und jeder Autofahrer einen individuellen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Klimas leisten und dabei durch Verringerung des Treibstoffverbrauchs auch noch den eigenen Geldbeutel spürbar entlasten.

Dazu genügt es schon, wenn einige einfache Regeln beachtet werden:

  • Den Motor erst direkt vor dem Losfahren starten: Gurt einklinken, Sitz und Spiegel einstellen vorher erledigen
  • Niedrigtourig fahren: Nach dem Anfahren frühzeitig hochschalten, für Diesel-Kfz sind 2000 U/min, für Benziner sind 2500 U/min ausreichend
  • Vorausschauend fahren: Ist Anhalten nötig, frühzeitig vom Gas gehen und so lange wie möglich nicht auskuppeln, dann wird wegen der automatischen Schubabschaltung überhaupt kein Treibstoff verbraucht
  • Bei längerem Halt immer Motor ausschalten
  • Reifendruck beachten: Nie mit zuwenig Druck unterwegs sein, 0,2 bar mehr Reifendruck als vom Hersteller empfohlen, senkt den Rollwiderstand des Kfz und vermindert die Abnutzung der Reifen.
  • Auto gründlich von überflüssigem Ballast befreien und einen Gepäckträger nur montieren, solange er benötigt wird.
  • Klimaanlage und andere elektrische Verbraucher: Nur bei tatsächlichem Bedarf verwenden.
  • Für Kurzstrecken ganz auf das Auto verzichten: Ein kalter Motor benötigt nach dem Start erheblich mehr Kraftstoff als im warmen Zustand und der Verschleiß ist deutlich höher.

Gerade in Erlangen ist es aufgrund des ausgezeichneten Radwegenetzes und der sauberen, schnellen und attraktiven öffentlichen Verkehrsmittel nicht nur viel gesünder , sondern auch erheblich günstiger, auf diese Arten der Fortbewegung zurückzugreifen.

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