Ringvorlesung: Die Umwelt schützen - warum und wie?
Letzes Thema am 10. Juli: „Konzepte einer umweltfreundlichen Energieversorgung für Erlangen"
Referent ist Prof. Dr. Martin Hundhausen vom Institut für Physik der kondensierten Materie der Universität Erlangen-Nürnberg.
Der Vortrag bildet den Abschluss der Ringvorlesung „Die Umwelt schützen - warum und wie?", mit der sich die Universität im Sommersemester 2007 am Umweltjahr der Stadt Erlangen beteiligt.
In elf Vorträgen sprachen Wissenschaftler der Universität über verschiedenste Aspekte des Umweltschutzes. Die sozialen Bedingungen umweltgefährdenden Verhaltens wurden dabei genau so thematisiert wie Zivilisationskrankheiten im Wandel der Umwelt.
Den Abschlussvortrag der Ringvorlesung am 10. Juli 2007 hält der Pionier des umweltfreundlichen Passivhauses: Prof. Dr. Martin Hundhausen vom Lehrstuhl für Technische Physik der Uni Erlangen-Nürnberg berichtet über Klimaschutz-Konzepte. Das Passivhaus wird auch in einem eigenen Projekt des Umweltjahrs thematisiert: Nach Vorgaben von Professor Hundhausen errichteten lokale Handwerksbetriebe zwei Modellhäuser am Hugenottenplatz: Ein Passivhaus und ein Standardhaus.
In diese beiden Modellboxen wurden zwei je 1,8 Kubikmeter große Eisblöcke eingebaut. Seit dem 21. April kann man wetten, ob und wie die Eisblöcke unterschiedlich schmelzen. Der Versuch bringt den Forschern um Professor Hundhausen auch neue Ergebnisse über die Wirkung der unterschiedlichen Bauweisen: Zum ersten Mal wird dieser Schmelzversuch im direkten Vergleich durchgeführt, um zu erkennen, wir groß der Unterschied der Dämmstandards ist.
Kontakt:
Prof. Dr. Martin Hundhausen,
Tel.: 09131/85-27259,
Martin.Hundhausen@physik.uni-erlangen.de
Organisiert wurde die Vortragsreihe von Prof. Dr. Heinrich Pehle vom Institut für Politische Wissenschaft.
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