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Kriegsgefangene und ihr Schicksal



70 Jahre nach Beginn des 2. Weltkriegs und am Vorabend des 8. Mai 2010, dem dann 65 Jahre zurückliegenden Sieg über der Alliierten über das Dritte Reich, könnte man meinen, das Thema Kriegsgefangene habe sich weitgehend erledigt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Nicht nur die Überlebenden setzen sich mit der eigenen Vergangenheit auseinander, nicht nur die Nachgeborenen stellen immer wieder Fragen an die Zeitzeugen von damals, auch viele Hinterbliebene interessieren sich für das Schicksal ihrer Angehörigen, die in Lagern umgekommen sind. Das gilt für beide Seiten, Russen wie Deutsche.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Erlangen – Wladimir gelingt es immer wieder, Einzelschicksale zu klären, sei es, daß Unterlagen zum Verbleib von Soldaten der Roten Armee in deutschen Lagern gefunden werden oder geklärt werden kann, wo die sterblichen Überreste von Wehrmachtsangehörigen in der Region Wladimir bestattet sind.

Von besonderem Interesse aber sind und bleiben die Zeugnisse derer, die dabei waren, die all die Schrecken des Krieges und der Lager erlebt und überlebt haben. Ihnen ist im Blog http://erlangenwladimir.wordpress.com eine eigene Rubrik „Veteranen“, zu finden in der Stichwortwolke, gewidmet.

Versöhnung in Minden mit Friedhelm und Christa Kröger, stehend, den Gastgebern

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