Jetzt herrscht wirklich Hektik am Bau. Die letzten Tage der eigentlichen Baustelle sind angebrochen und es ist bei Weitem noch nicht alles fertiggestellt. Am 7. Juni soll die Stadtbibliothek eröffnet werden. Ab dem 17. Mai bricht die Umzugsphase an.
Allerdings sind im Moment noch nicht alle Möbel an der richtigen Stelle. Viele Regale sind inzwischen aufgestellt, die Theken sind zum größten Teil vor Ort, aber noch immer fehlt Wesentliches: Die Beleuchtung ist noch nicht angeschlossen, die EDV-Einrichtung noch nicht in Ansätzen sichtbar. Die Fußböden sind überall abgedeckt, da die Handwerker noch in großer Zahl unterwegs sind. Und an Schlussreinigung ist noch nicht zu denken.
Die wäre aber dringend notwendig, da wir in der ersten Maiwoche diverse elektronische Geräte, die keinen Staub vertragen, aufstellen müssen, um im Zeitplan zu bleiben. Es bleibt also spannend.
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April
Endspurt! Auch wenn es im Palais Stutterheim im Moment wirklich nicht danach aussieht: Das Haus soll am 2. Juni, 16.00 Uhr, eingeweiht werden. Da gilt es jetzt an manchen Stellen schon letzte Hand anzulegen. Die Fußbodenleger sind noch immer damit beschäftigt, im Erdgeschoss Steinfliesen zu verlegen. In den Obergeschossen wird aber schon der Holzboden eingelassen und versiegelt. Die Maler haben im Palais Stutterheim fast alle historischen Teile neu gestrichen. Die wichtigste Arbeit aus restauratorischer Sicht ist jetzt die Wiederherstellung eines weitgehend original erhaltenen Raumes neben dem Eingangsfoyer im Erdgeschoss. Dort ist die Stuckdecke noch mit originalen Farben vorhanden, und so wird auf Betreiben des Denkmalschutzes dieser Raum als eine Art Museumsraum hergerichtet.
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In den letzten Tagen sind auch schon die ersten Regale angeliefert worden. In der Kinderbücherei stehen bereits die ersten Wandregale, die eine erste Anschauung vermitteln, wie die Bücherei aussehen könnte. Auch der Zirkus, der die Kinderbücherei zentral prägen wird, wurde aufgestellt.
Für die Bücherei heißt es jetzt, letzte Festlegungen zu treffen. Das Leitsystem, das in den doch wieder recht unübersichtlichen Räumen im ersten und zweiten Stock eine ganz wichtige Funktion hat, ist im Entstehen; die Faltblätter, die für die Orientierung im Haus ebenfalls sehr wichtig sind, sind in Vorbereitung.
Zur Eröffnung soll eine Buchdokumentation erscheinen, in der die Geschichte des Hauses durch den Stadtarchivar Dr. Jakob dargestellt wird und in der der Architekt Christian Teichmann den Restaurierungsprozess beschreiben wird. In dieser Buchdokumentation werden sich auch die Einrichtungen im Haus vorstellen und die Stadtplanung wird die Einbindung des Palais Stutterheimes in die stadtplanerischen Prozesse in der Innenstadt beschreiben.
Angesichts der Menge an Handwerkern, die noch im Haus tätig sind, und angesichts der noch zu leistenden Arbeiten sind alle Beteiligten jetzt wirklich gespannt, ob die Bücherei wie geplant am 7. Juni im neuen Haus wieder eröffnen kann.
März
Am 7. Juni um 10 Uhr wird die Bücherei im renovierten Palais Stutterheim wieder eröffnet. Schaut man sich die Baustelle an, so muss man feststellen, dass bis dahin noch viel zu tun ist. Weit fortgeschritten sind inzwischen die Malerarbeiten, bei denen zum Teil Wände und Decken nach den historischen Befunden wiederhergestellt wurden. Die Decken sind weitgehend renoviert, die Treppenhäuser allerdings müssen noch von oben nach unten erneuert werden. Zur Zeit wird im Innenhof der Sandsteinfußboden gelegt. Das ist eine sehr aufwendige Arbeit, bei der nach einem detaillierten Plan jede einzelne Sandsteinplatte ausgerichtet wird.
An vielen Stellen wurden inzwischen auch die historischen Lamprien wiederhergestellt. Das sind Wandvertäfelungen, die sich durchs ganze Haus ziehen und zusammen mit den Regalen den Charakter des Hauses wesentlich prägen werden.
Außerdem wird seit kurzem mit Hochdruck an der Fertigstellung der Gasträume gearbeitet. Der Pächter möchte an der Hauptstraße ein Eiscafé betreiben und möglichst vor Beginn der Sommersaison öffnen.
Februar
Draußen ist es eisig kalt, im Palais Stutterheim jedoch ist es zur Zeit mollig warm – was zeigt, dass die technischen Systeme langsam anfangen zu arbeiten – und dass die Fenster endlich dicht sind. Vor der Renovierung hat es durch die Fensterritzen an solchen Tagen schon sehr heftig gezogen.
Gearbeitet wird aber auch: vor allen Dingen sind im Moment die Bodenleger zugange, welche die Parkettböden im 1. und 2. Stock und Sandsteinböden im Erdgeschoss und auf der Leseterrasse verlegen. Im vorderen Treppenhaus entsteht derzeit eine sehr schöne, hoffentlich später auch bei der starken Beanspruchung durch die Büchereikundschaft robuste Sandsteintreppe.
Für uns wird es nun spannend: Die Einrichtung der Büchereiräume nimmt langsam Formen an. Der Auftrag für die Regale ist vergeben, die anderen Möbel werden im Moment ausgeschrieben. Damit entscheidet sich dann, ob der wirklich komplizierte Einrichtungsplan für die Bücherei in der Realität funktioniert. Im Moment wirkt auf den Plänen alles sehr klein, und es scheint fast unmöglich, die ganze Bücherei in den neu zugeschnittenen Räumen unterzubringen. Lassen wir uns überraschen.
Dezember
Im Dezember sind aber einige Maßnahmen abgeschlossen worden. So ist die Raumschale im ersten und zweiten Stock weitgehend bearbeitet. Die Restauratoren haben die Decken und Wände gestrichen - angepasst an den ursprünglichen Zustand aus dem 18. Jahrhundert. An einigen Stellen leuchtet jetzt der barocke Glanz, der sich aber nicht so bunt darstellt, wie man das gemeinhin annimmt. Es dominieren weiße Flächen, die durch rote und grüne Farbakzente aufgelockert werden.
Auch die technischen Gewerke sind im Rohbau fertig. Elektrik, Wasser und Heizung sind verlegt, als nächstes werden die Anschlüsse für Steckdosen und Lampen eingebaut.
Eine wichtige Arbeit im Dezember war das Verlegen der Fußböden. So wird jetzt im zweiten Stock der Eichenboden verlegt und bereits das erste Mal geölt. Die Verlegearbeiten im Keller sind abgeschlossen, im Erdgeschoss wird jetzt begonnen, den Sandsteinboden zu verlegen.
Sorgen bereiten im Moment die Tauben. Fast immer sitzt eine Hundertschaft auf den flachen Dächern des Palais Stutterheim, auch die Glasscheibe im Innenhof wird entgegen der Erwartungen von Tauben bevölkert. Zwar sind die Dachrinnen und die Kanten mit Taubenvergrämungsanlagen versehen, die Tauben lassen sich jedoch davon nicht sehr beeindrucken.
Fortschritte gibt es auch bei der Vermietung des Cafés. Der Stadtrat hat die Vergabe an eine Firma beschlossen, die schon in anderen Städten Eiscafés betreibt. Im neuen Jahr wird damit begonnen, die Räume zur Hauptstraße für die Cafénutzung fertig zu stellen.
Dezember
Die Baustelle im Palais Stutterheim wird jetzt langsam zur Winterbaustelle. Außen ist vieles abgeschlossen, die Bauzäune verschwinden nach und nach. So wird jetzt in der Einhornstraße das Haus komplett freigestellt.
In manchen Bauteilen wird inzwischen der Parkettfußboden gelegt. Überall im Haus werden die Wände gemalert. Die Restauratoren sind inzwischen im Foyer im Erdgeschoss am Arbeiten. Die barocken Decken wurden zum größten Teil in der endgültigen Form gestrichen, also in wenigen, kräftigen Farben.
Besonders schön wird der Raum im 2. Stock, Ecke Marktplatz/Einhornstraße. Dort bleibt der Stuck weiß und es entsteht ein heller lichter Raum, der für die Aufstellung der Romane und Erzählungen sehr gut geeignet ist. Auch der Innenhof präsentiert sich als lichtdurchfluteter offener Raum.
Im Moment sind die Wände dort noch offen, wo später Holzverkleidungen, sogenannte Lambrien, sein werden. Die Technik, die im ganzen Haus Heizung und Abluft steuert ist sehr aufwändig. Dazu kommen EDV-Kabel für die Bibliothekstechnik. All das wird später nicht mehr zu sehen sein.
November
Im Oktober sind bei der Renovierung des Palais Stutterheims wenig auffällige Fortschritte zu verzeichnen gewesen. Es wird weiter an den Stuckdecken gearbeitet. Die Farbgebung in der ersten Etage steht nach diversen Versuchen nun entgültig fest. Auffällig ist, dass die Buntheit des Raumes nicht erhalten bleibt. Farblich wird der Raum dominiert durch einige kräftige rote Flächen, die in deutlichem Kontrast zu den grauen Seitenwänden stehen.
Bei der Eröffnung des „Tags des offenen Denkmals“ ist der Innenhof zum wiederholten Mal Veranstaltungsort gewesen. Der Chorauftritt auf der Leseterrasse zeigte, dass die Neugestaltung der Räume auch neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und künstlerische Aktivitäten bietet. Viele Besucher haben das Haus besichtigt und sich vom Architekten Christian Teichmann und vom Chefrestauratoren Stefan Lochner die neuen Räume zeigen lassen.
Oktober
Das Team der Stadtbücherei besichtigte das Palais Stutterheim und machte sich ein Bild vom aktuellen Baugeschehen.
September
Nicht die Ferienzeit ist Ursache dafür, dass die Baustelle am Palais Stutterheim derzeit wenig auffällt, es sind vielmehr die jetzt aktuellen Tätigkeiten. Die Restauratoren sind sehr aktiv, entfernen alte Farbschichten und füllen die zahlreiche Risse in Wänden und Decken. Die Stuckdecken sind derzeit weiß bemalt.
Nach außen ist das Palais nun überall von den Gerüsten befreit und zeigt seine klassische Schönheit. Besonders die Achse mit dem Paulibrunnen wird neuen Glanz in den Marktplatz bringen.
Eine wichtige Entscheidung bezüglich des Cafés wurde durch den Stadtrat getroffen. Das Ausschreibverfahren, welches schon so viel Staub aufgewirbelt hat, wird neu aufgerollt. Wir hoffen, dass für die Bewirtung des Palais Stutterheims nunmehr eine befriedigende Lösung gefunden wird. Nach dem Beschluss des Stadtrates wird zur Hauptstraße hin der Bereich, in dem früher das Reisebüro untergebracht war, ein Café beinhalten, das auch den Innenhof versorgt, in dem die Bücherei später Tageszeitungen und Zeitschriften auslegen wird.
August
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Die Erlanger Nachrichten haben in den vergangen Tagen zweimal über das geplante Café für das Palais Stutterheim berichtet.
Erst in einer zweiten Ausschreibungsrunde wurde dann die Firma „Der Beck“ gefunden, die ein Konzept für das Café vorlegte. Dieses Konzept sah jedoch vor, einen Teil der Kinder- und Jugendbücherei für das Café zu opfern. So ist es verständlich, dass die Bücherei nicht sehr begeistert war, den ohnehin knappen Platz für die Kinder- und Jugendbücherei weiter beschneiden zu müssen. Wir haben vor, die Kinderbücherei von dem Jugendbereich zu trennen. Die Kinderbücherei soll im Erdgeschoss untergebracht werden, der Jugendbereich wäre dann in der 1. Etage durch eine Treppe aus der Kinderbücherei zu erreichen. Dieses Konzept hätte bei verringerter Fläche nicht funktioniert und so wäre ein wichtiger Teil unserer Planung für die Bücherei im Palais Stutterheim nicht zu verwirklichen gewesen.
Nachdem nun die Firma Beck ihr Angebot zurückgezogen hat, ist die Frage „Café Ja oder Nein und Wo“ wieder völlig offen. Klar ist, dass eine Bewirtung im Palais Stutterheim stattfinden muss. Sowohl die Bücherei als auch die städtische Galerie haben daran ein großes Interesse.
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Anderswo im Haus sind die Arbeiten weiter vorangeschritten. In letzter Zeit waren besonders die Restaurateure zugange, die die alten Verputze abgewaschen haben und jetzt dabei sind, Risse im alten Teil des Palais’ Stutterheims zu beseitigen.
Fertiggestellt ist die Außenhülle des Anbaus auf der 2. Etage in dem Gebäudeteil, der an die Einhornstraße grenzt. Von unten ist jetzt ein kupferbedeckter Anbau zu sehen, von innen hat man aus diesem Teil, der später die Klassiker und andere Sondergruppen der schönen Literatur beherbergen wird, einen Blick nach außen.
So langsam beginnt auch die endgültige Planung der Inneneinrichtung. Eine Bitte an Sie: Sollten Sie als Kunde der Bücherei Anregungen für die Inneneinrichtung haben, so teilen Sie uns diese mit. Wenn Sie schon immer der Meinung waren, dass in der Bücherei dieses oder jenes fehlt oder das eine oder das andere geändert werden sollte: Wir freuen uns über Ihre Anregungen.
Juni
Nun sind die Arbeiten, von denen man später nichts mehr sehen wird, zum größeren Teil erledigt. Sämtliche Wasserleitungen, die Elektroinstallationen und Abluft- bzw. Zuluftrohre wurden verlegt und neue Zwischenwände eingezogen.
Aber manche wesentliche Veränderung kann man schon jetzt sehen: So wurde der Innenhof nach einiger Verzögerung überdacht. Allerdings sind noch immer Gerüste aufgestellt, so dass der entgültige Raumeindruck noch auf sich warten lässt.
Im zweiten Obergeschoss wurde inzwischen die ehemals schwarze Decke von der unansehnlichen Farbe befreit. Vielleicht erinnern Sie sich: In der früheren Musikbücherei war in den 50er Jahren eine sehr schöne Stuckdecke schwarz angemalt worden, um die Schattenfuge der abgehängten Decke zu verringern.
Dieser Raum an der Ecke Einhornstraße/Marktplatz wird später die Romanabteilung beherbergen und mit der renovierten Decke und Holzverschalungen sicher einer der schönsten Räume des Hauses sein.
An vielen anderen Stellen im Haus ist jedoch weiterhin Betriebsamkeit, aber wenig Fortschritt zu bemerken.
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Die Erlanger Nachrichten haben vor einigen Tagen berichtet, dass sich die Baukosten um 1,7 Mio. erhöhen. Das ist zum großen Teil auf unerwartete Schwierigkeiten zurückzuführen, die sich aus dem Zustand des alten Gebäudes ergeben haben. Das Team der Stadtbücherei hofft natürlich, dass die Mittel, die für die Einrichtung noch zur Verfügung stehen, nicht angegriffen werden.
Sorgen bereitet uns auch die Einrichtung eines Cafés im Erdgeschoss zur Hauptstr. 27 hin. Die Bücherei hat immer gefordert, dass die Kinder- Jugendbücherei dort endlich adäquate Flächen zur Verfügung bekommt. Für den Betrieb eines Cafés hätte auch der überdachte Innenhof ausgereicht. Die Mehrheit des Stadtrates war jedoch der Meinung, dass ein größeres Café für das Palais Stutterheim unabdingbar sei.
März 2009
Der Fortschritt ist eine Schnecke – dieses Sprichwort trifft beim ersten Augenschein auch auf die Bauarbeiten im Palais Stutterheim zu. Auf den zweiten Blick merkt man aber, dass es jetzt doch vorwärts geht. Noch immer sieht die Baustelle recht übel aus, im Erdgeschoss, wo später der Eingang zur Stadtbücherei sein wird, fährt immer noch ein kleiner Bagger Sand aus dem Kellergewölbe.
An anderen Stellen sind aber bereits die Restaurateure tätig, welche die Stuckdecken renovieren und an einigen Stellen bereits Farbmuster für die spätere Gestaltung aufgetragen haben.
Auch die Auswahl der Fußböden ist im vollen Gange, im Erdgeschoss sind etliche Böden als Mustervorlagen verlegt.
Einen ziemlich großen Aufwand musste man treiben, um die Fenster zu renovieren. Hier sind jetzt schon fast alle Fenster denkmalgerecht erneuert, das heißt es sind Sprossenfenster eingebaut worden, die gleichzeitig aber auch energetisch eine deutliche Verbesserung für das Haus bringen.
Im zweiten Obergeschoss ist bereits der Aufbau gut zu erkennen. Es handelt sich hier um einen gläsernen Anbau, der später zum Bereich „Romane“ gehören wird. Hier kann man sich schon ein klein bisschen vorstellen, wie das „Wohngefühl“ im nächsten Jahr sein wird.
Die größten Fortschritte haben jetzt die technischen Arbeiten erreicht. Lüftungsrohre, elektrische Leitungen, Datenverarbeitungskabel, Wasser und Abwasserleitungen sind inzwischen verlegt. Das sind relativ teuere Einrichtungen, die man später nicht sieht, die aber auch ein Anlass waren, diese grundsätzliche Renovierung des barocken Gebäudes in Angriff zu nehmen.
Nach außen hin wird im April der zweite Kran, der jetzt die Einhornstraße doch ziemlich blockiert, abgebaut. Dann werden zumindest die Anwohner in der Einhornstraße etwas weniger Belästigungen ertragen müssen.
Auch der Innenhof wirkt noch sehr wie eine Baustelle: Wasser, Gerüste, Unordnung. Aber demnächst wird die Dachverglasung eingepasst (die bereits im vergangenen Jahr hätte fertig sein sollen, aber dann ging eine Firma in Konkurs...). Und auch das ist ein Schritt in die Rich-tung: Wiedereröffnung zwischen Ostern und Pfingsten 2010.
Februar 2009
Angesichts der Temperaturen im Januar gibt es nicht viel Neues vom Bau zu berichten. Nachdem vor der kalten Jahreszeit der Innenhof nicht mehr abgedeckt werden konnte, da eine der beteiligten Firma Insolvenz angemeldet hatte und die notwendigen Aluprofile deswegen nicht geliefert wurden, ist es im Palais Stutterheim zum Teil sehr kalt gewesen. Zwar funktionieren einige Teile der Heizung schon, aber trotzdem ist es nicht sehr wohnlich.
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Erfreulich ist jedoch, dass vom Marktplatz aus die Front des Palais Stutterheims inzwischen im neuen Glanz erstrahlt. Nachdem das Gerüst abgebaut worden ist, lässt sich ein erster Eindruck von der Helligkeit des Gebäudes gewinnen. Die Sandsteinarbeiten sind sehr schön ausgeführt worden, die Fenster mit den kleinen Unterteilungen sind jetzt schon gut sichtbar.
Gar nicht gefällt uns die Gestaltung der Giebelfenster, an denen links und rechts beulenartige Auswülste angebracht worden sind. Dies ist eine Wiederherstellung der ursprünglichen Form, anscheinend war auch der Barock nicht immer stilsicher.
Der Umzugstermin für die Stadtbücherei verzögert sich durch die Insolvenz und das kalte Wetter und wird nun zwischen Ostern und Pfingsten 2010 anvisiert.
Dezember 2008
Die Sanierungsarbeiten am BürgerPalais Stutterheim sind bereits soweit fortgeschritten, dass am Donnerstag, den 4. Dezember, das Richtfest gefeiert werden konnte. Gemeinsam mit vielen Festgästen nutzte Oberbürgermeister Siegfried Balleis die Veranstaltung, um sich ein aktuelles Bild vom Fortschritt der Baumaßnahmen zu machen.
Bei seiner Rede im Innenhof des Palais bat der Oberbürgermeister um Geduld, denn die Neueröffnung ist nun erst im März 2010 geplant. Bis dahin werden mehr als 60 Firmen, davon viele aus der Region, damit beschäftigt sein, das Haus für die Stadtbücherei und die Städtische Galerie denkmalgerecht zu sanieren, damit der Glanz des Palais Stutterheim wieder erstrahlen kann.
Festlich und traditionell abgerundet wurde das Richtfest durch Stadtführerin Gisela Schütt als „Markgräfin Wilhemine“ und die Jagdhornbläser der Erlanger Jägervereinigung.
November 2008
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Ein erster zeitlicher Abschnitt bei der Renovierung des Palais’ Stutterheimes wird mit der Feier des Richtfestes am 4. Dezember erreicht sein. Allerdings ist das Richtfest natürlich nicht mit der Fertigstellung des Gebäudes verbunden – damit ist erst Ende des nächsten Jahres zu rechnen. Aber ein gewisser Einschnitt für die Bauarbeiten bedeutet dies schon.
Dann wird nach außen hin auch das Gebäude sichtbar werden, da im Laufe des November das Gerüst zum Marktplatz hin abgebaut wird und die bereits jetzt renovierte Fassade dann in neuer Pracht zu sehen sein wird. Auch entlang der Einhornstraße wird dann der Aufbau im dritten Stock vollendet sein. Dort entsteht ein gläsernes Gehäuse, in dem später die Krimis und andere Sondergruppen der Belletristik untergebracht sein werden. Dies wird sicher einer der attraktivsten Teile des Hauses sein, mit gemütlichen Leseplätzen und freier Sicht über den Westen Erlangens.
Ebenfalls noch im November wird die Glasüberdachung des Innenhofes angebracht werden, dann sind alle Gebäudeteile wieder „dicht“. Dann wird auch ein erster Eindruck von diesem zentralen Platz möglich sein.
Der Baufortschritt wurde in den letzten Wochen durch etliche Probleme gehemmt: Das alte Gebäude hat doch mehr "Macken", als bei den Untersuchungen während des Büchereibetriebs festzustellen waren. Neben den hier bereits früher erwähnten Schäden an den Decken (dort waren viel mehr Balken durchgefault als ursprünglich festgestellt) hat vor allen Dingen eine Wand am alten Aufzug Sorgen gemacht. Da diese Wand nicht tragfähig war, musste für den neuen Aufzug, der an der gleichen Stelle eingebaut werden wird, eine aufwendige Betonwand eingezogen werden. Sorgen bereitete auch das Gebäude, in dem früher der Eingang der Bücherei war. Dort waren die Decken durch unsachgemäße Umbauarbeiten so in Mitleidenschaft gezogen, dass fast das ganze Haus entkernt werden muss.
Einige Gebäudeteile sind jetzt schon in ihrer zukünftigen Gestalt sichbar: So sind unsere zukünftigen Arbeitsräume im Dachgeschoss inzwischen im Rohbau fertig. Auch die neuen Ausstellungsräume der städtischen Galerie im Keller haben schon ihre zukünftige Gestalt angenommen, wenngleich natürlich noch keine Einrichtungen oder Installationen vorhanden sind.