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Bücherkisten für die Ernst-Penzoldt-Schule Text vorlesen



Mitarbeiterinnen präsentieren eine Bücherkiste
Acht prall gefüllte Bücherkisten bekamen die Schüler der 5. und 6. Klassen der Ernst-Penzoldt-Schule überreicht. Die 250 Bücher in diesen Kisten ergänzen ein Leseprojekt der Schule, welches Schülern Lese-Erfahrungen ermöglicht.

Die Bücherkisten wurden über den Sonderfonds der Bürgerstiftung Erlangen finanziert. Die Stadtbibliothek hat die Bücher ausgewählt und katalogisiert und wird diese später auch an andere Klassen der Ernst-Penzoldt-Schule oder an andere Schulen weiter vermitteln.

Bei der feierlichen Übergabe der Bücherkisten freute sich Ute Hirschfelder, früher Lehrerin an der Eichendorff-Schule und jetzt 2. Vorsitzende der Bürgerstiftung Erlangen, dass die Bürgerstiftung ein Projekt für die Förderung des Lesens unterstützen kann, denn Lesen bildet und Bildung verbessert Lebensperspektiven.

Christine Kessler, bei der Stadtbibliothek für das Projekt „Mehr lesen, mehr verstehen“ zuständig, ist der Bürgerstiftung dankbar, dass mit dem Zuschuss der Startschuss für die Anschaffung weiterer Bücherkisten und die Ausweitung auf andere Schulen ermöglicht wird.

Die Schüler der fünften und sechsten Klassen hatten bereits während des Schuljahres intensiv innerhalb eines Unterrichtsmoduls Bücher gelesen. Von diesen Erfahrungen berichtete Helmut Teschemacher als einer der an dem Projekt beteiligten Lehrer, z. B. von den Verhaltensveränderungen bei den lesenden Schülern im Laufe des vergangenen Jahres. Ihre Gefühle beim Lesen des Buches „Rennschwein Rudi Rüssel“ stellte die Lesegruppe der 5 c dar. Sie erzählten, welche Stellen im Buch ihnen am besten gefallen haben, sie berichteten auch, dass ihnen das Buch besser gefällt als der Kinofilm, der dem beim Lesen entstehenden Film im eigenen Kopf nicht entsprechen kann. Die Klasse 6 a berichtete bei der Übergabe über die Bücher, die sie gelesen hatten, und der Schüler Florian Karl erzählte, dass er zu Beginn der Lesestunden in der Freizeit gar nicht gelesen hat, jetzt aber regelmäßig ein Buch zur Hand nimmt.

Die Bücherkisten bleiben vorläufig im Besitz der Ernst-Penzoldt-Schule. Wenn eine Klasse ihre Bücherkiste „ausgelesen hat“, wandert diese Kiste weiter in die nächste Klasse. Die Bücherkisten selbst sind im Katalog der Bücherei nachgewiesen. Die  Stadtbibliothek hat die Kisten nach individuellen Interessen und Lesefähigkeiten der Schüler bestückt. Die Bücherkisten können später in den Bestand der Stadtbibliothek übergehen und durch andere Bücher ersetzt werden. Mit der Ernst-Penzoldt-Schule ist das Pilotprojekt für die Leseförderungen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 gestartet, in nächster Zeit wird versucht, die anderen Schulen in das Projekt einzubeziehen.


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