FREUNDESKREISE UND PARTNERVEREINE
Freundeskreis Jena
Am Dienstag, den 24. März 2009, um 19.00 Uhr, war es so weit. In den Räumen des Club International in der Friedrichstraße 17 versammelte sich die Initiativ-Gruppe des Freundeskreises Jena.
Die Städtepartnerschaft mit Jena wurde 1987 begründet und hat mit der Grenzöffnung im November 1989 sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens und der Bürgerschaft beider Städte einbezogen. Viele der damals aufgenommenen Kontakte sind bis heute quicklebendig oder wirken nach. Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg bemerkte einmal zurecht, die Verbindungen zu Jena seien die vielfältigsten und intensivsten unter allen Partnerschaften Erlangens. Es vergehe kein Wochenende, wo sich nicht Menschen aus beiden Städten treffen. Im 20. Jahr des Mauerfalls ist eine Vielzahl von Veranstaltungen in Erlangen wie Jena mit dem Höhepunkt eines Bürgerfestes an der ehemaligen Grenze, in Probstzella, geplant. Da all diese Begegnungen stark vom ehrenamtlichen Engagement getragen werden, soll bei dem Treffen des Freundeskreises zunächst eine „Bestandsaufnahme“ erfolgen, um dann auch neue Impulse für die Partnerschaft geben zu können.
Der Freundeskreis Jena versteht sich nicht als Verein mit festen Statuen, sondern will ein Forum für all jene sein, die schon Erfahrungen mit der Partnerschaft haben oder sich neu in diesem deutsch-deutschen Dialog engagieren möchten.
Nachdem der aktuelle Jena-Stadtfilm vom Partnerschaftsbeauftragten, Peter Steger, gezeigt wurde, stellten die Teilnehmer ihre aktuellen Projekte vor und diskutierten Möglichkeiten einer engeren Verbindung untereinander, vor allem im Hinblick auf den Tag der Deutschen Einheit, der heuer in Probstzella gemeinsam begangen werden soll.

Die personalisierten Projekte sind auf dem Photo, von links nach rechts zu sehen: Die schlechte Qualität liegt nicht am Fabrikat, einer Jenoptik-Kamera, sondern am noch mangelnden Geschick von Peter Steger im Umgang mit dem Apparat.
- Knut Gradert hat mit seinem Kosbacher Stadlchor auch schon 1990 eine Partnerschaft mit dem Ziegenhainer Chor besiegelt und reist mit seinen Sangesbrüdern bereits am 2. Mai wieder an die Saale, um an der 750-Jahr-Feier von Ziegenhain, einem Ortsteil von Jena, teilzunehmen.
- Das Aufgehen von Erlangen und Jena in einer Person symbolisiert Gerhard Helbig, in Jena geboren und in Erlangen aufgewachsen. Er hat schon die ersten Ausstellungen Erlangens in Jena betreut und bleibt ehrenamtlich diesem Metier noch immer in perfekter Kompetenz treu.
- Klaus Schuster, Deutscher Alpenverein, der seit der Maueröffnung bis heute regelmäßig Wanderungen mit der Jenaer Sektion veranstaltet und dabei sogar Umhausen einbezieht. Für den 3. Oktober hat der DAV leider mit den Freunden aus Jena schon ein Treffen im Fichtelgebirge vereinbart, dennoch will man auch in Probstzella Flagge zeigen.
- Renate Winzen ist noch neu in der Partnerschaft mit Jena und war im Februar zum ersten Mal dort. Allerdings verfügt sie über einen enormen Erfahrungsschatz beim Aufbau der wissenschaftlichen Kontakte zwischen Erlangen und Wladimir. Da Jena sich nun auch offiziell Wladimir zuwendet, ist ihr Rat bei den Universitätsverbindungen von großem Nutzen.
- Peter Römer hat als Vorsitzender der IG-Metall-Senioren von Manfried Symanek ein reiches Erbe übernommen. Die Gewerkschafter gehören zu den aktivsten Gestaltern der Partnerschaft mit Jena, veranstalten gemeinsame Seminare und Aktionen und werden sich natürlich auch heuer wieder aktiv am Tag der Deutschen Einheit beteiligen.
- Margrit Vollertsen-Diewerge hat in ihrer Partnerschaftsreihe zum 20jährigen Jubiläum mit Jena vor zwei Jahren ein Märchenbuch herausgebracht, illustriert von einer Schülerin aus Jena und mit einer Audio-CD in Hochdeutsch, Fränkisch und Thüringisch versehen.
Termine sind im Veranstaltungskalender.
Interessenten melden sich bitte unter peter.steger@stadt.erlangen.de