Wissenschaftliche Untersuchung des Massakers von Cumiana
Das SS-Massaker von Cumiana, bei dem 1944 unter dem Kommando eines nach Kriegsende in Erlangen lebenden Offiziers in der norditalienischen Stadt 51 Einwohner ermordet wurden, ist jetzt erstmals aus kulturgeschichtlicher Perspektive untersucht worden. Unter dem Titel „Dialogische Erinnerungskultur nach dem Massaker von Cumiana" legte eine Erlanger Studentin an der Universität Augsburg eine 100 Seiten starke Arbeit zur Erlangung des Bachelortitels im Herbst letzten Jahres vor. Dabei geht sie auch auf die offizielle Freundschaft ein, die die Städte Erlangen und Cumiana seit 2001 miteinander verbindet.
Wer sich für die Dokumentation interessiert, kann sie im Rathaus (3. OG, Bürgermeister- und Presseamt, Cornelia Betz, Telefon 09131 86-1352) nach Terminvereinbarung einsehen.
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