Städtepartnerschaft und Einsatz für eine solidarische Welt
Solidaritäts-Radler aus Rennes in Erlangen
Vom 30. Juli bis zum 2. August 2009 war eine Gruppe von Studenten aus der Erlanger Partnerstadt Rennes zu Gast. Sowohl der Zweck der Reise als auch das Verkehrsmittel waren etwas besonderes:
Die drei Studenten waren unterwegs zu den Partnerstädten von Rennes, nämlich dem rumänischen Sirbiu über das slowakische Brno nach Erlangen. Die Reise von Sirbiu aus ging mit dem Fahrrad in die Städte, übernachtet wurde im Zelt oder bei befreundeten Gruppen.
Die drei Studenten Antoine Mathieu, Franzes Poisson und Etch Kalala Mabuluki setzen sich in der Vereinigung „ESPOIR“ (Solidarische Ökonomie zum Anstoß und zum Erfolg) für die Finanzierung eines integrierten Landwirtschaftsprojektes in Benin, Westafrika ein, wo siemit Microkrediten Frauen in der Fischerei durch finanzielle Hilfen, Weiterbildung und Projektbegleitung unterstützen.
In Erlangen wurden sie von der Bürgermeisterin, Frau Dr. Preuß empfangen.
Bei einem intensiven Gespräch im Dritte-Welt-Laden konnten mit Vertretern von Oikokredit, einer weltweit tätigen Organisation zur Vermittlung von Kleinstkrediten an Bedürftige, von attac Erlangen, einer globalisierungskritischen Organisationsowie Mitarbeiterinnen des Dritte Welt Ladens Grundzüge der Kooperation sowie Fragen der Finanzmärkte erörtert werden.
Am Sonntag, den 2.8.2009 verließ die Gruppe Erlangen per Rad in Richtung der weiteren Partnerstadt Louvain in Belgien.
Am Ende der Tour wird die Gruppe über 3000 km geradelt sein und den Gedanken der direkten Entwicklungshilfe in den Partnerstädten vertieft haben.
Die Kooperation soll durch weitere Treffen in Rennes fortgesetzt werden.
Ansprechpartnerin im Dritte-Welt-Laden ist Julie Mildenberger, Tel. 23266
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