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Beratung für (Familien-)Angehörige von Suchtgefährdeten und -abhängigen



Familienangehörige, Ehepartner, Eltern oder Kinder von abhängigen Eltern sind unmittelbar von einer Suchtentwicklung betroffen und können sich dieser nicht entziehen. Häufig sind die Angehörigen diejenigen, die den ersten Schritt gehen und außerhalb der Familie oder des Freundeskreises Hilfe suchen. Familienangehörige sind auch diejenigen, die die Veränderung bei dem gefährdeten oder abhängigen Menschen als erste wahrnehmen. Sie geraten dabei oft in ein Dilemma: Einseits möchten sie helfen und den Angehörigen schützen, andererseits können sie gerade dadurch in eine Situation geraten, welche die Suchtentwicklung verlängert. Oft entsteht bei den Angehörigen auch das Gefühl, den Betroffenen bloßzustellen oder zu "verraten", wenn sie mit Außenstehenden sprechen.

  • In einem ersten Gespräch für Familienangehörige kann geklärt werden, wieweit die Abhängigkeitsentwicklung bereits vorangeschritten ist.
  • Es können Informationen über die verschiedenen Hilfsmöglichkeiten gegeben werden.
  • Es können weiter Beratungsgespräche entweder für den Angehörigen und den Betroffen oder für den Angehörigen alleine geplant werden.
  • Es können Empfehlungen für spezielle Selbsthilfegruppen für Angehörige gegeben werden.

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