Chris Bruder
Vernissage am Sonntag, 14. Mai, um 12 Uhr
Die Retrospektive aus Anlass ihres 60. Geburtstages erlaubt vielfältige Blicke auf den altmeisterlich-virtuosen und zugleich sensiblen malerischen Umgang Chris Bruders mit der Verletzlichkeit des Humanen.
Lag anfangs der Schwerpunkt ihrer Zeichnungen auf der kritischen Sicht politischer und gesellschaftlicher Widersprüche, so ist in den Bildern der letzten zehn Jahre die (Ver-)Formung und damit die Fragilität des Frau- und des Mann-Seins, auch und gerade im fragwürdigen „Ein Paar-Sein“, das Hauptthema.
Auch die Tiernatur des Menschen und die eigene Würde der Kreatur wiederzugeben, reizt die renommierte Künstlerin immer wieder.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (96 S.) mit Textbeiträgen von Matthias Mende und Jürgen Sandweg und zahlreichen Abbildungen (18 €).