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Initiative EnergieeffizientER

Neuer Energie- und Klimaschutzbericht



Zusammenfassung, Ziele und Perspektiven

Um die von der Bundesregierung anstrebten Ziele zur Energieeffizienz und zum  Klimaschutz  zu erreichen, sind auch in Erlangen weitere Maßnahmen und Schritte mittel- und langfristig erforderlich, wobei alle Akteure in der Stadt ihren Beitrag leisten können und sollen. Das entsprechende Aktionsprogramm wurde am 27. 11. 2008 vom Erlanger Stadtrat verabschiedet. Mit dem jetzt vorliegenden Energie- und Klimaschutzbericht  2009 für Erlangen (s. Anhang) wird eine 5-jährige Bilanz seit 2004 gezogen.

2009 hat sich der gesamte Endenergieverbrauch (Wärme, Strom und Verkehr) in Erlangen gegenüber 1991 leicht verringert, als Ziel bis 2025 wird gemäß Aktionsprogramm eine Minderung von 11 % angestrebt. Ob sich der von 2004 bis 2009 zu beobachtende leichte Abwärtstrend (vor allem im Wärmebereich) fortsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Seit 1990 ist ein Rückgang der gesamten CO2-Emissionen um rund 13,5 % zu verzeichnen. Gegenüber 1990 wird gemäß Aktionsprogramm eine Minderung der CO2-Emissionen bis 2025 um über 20 % angestrebt.

AKTIONSPROGRAMM ZUR ENERGIEEFFIZIENZ - 2008
Gegenüber 1990 wird gemäß Aktionsprogramm 2008 eine Minderung der CO2-Emissionen (incl. Prozesskette) bis 2025 um über 20 % angestrebt. Hierfür gelten folgende Maßnahmen und Randbedingungen:

  • Deutlich verstärkte Effizienz im Strombereich (Stop des weiteren Stromanstiegs) und Änderungen beim bundesdeutschen Kraftwerksmix.
  • Weitere umfassende Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebereich und Umstellung von Heizöl auf Erdgas bzw. Fernwärme. 
  • Umstellung der Wärmeversorgung Universität-Süd auf Fernwärme (jetzt Heizwerk mit Erdgas).
  • Alternativen bei der Feuerungsanlage „SIEMENS-Standort Frauenauracher Straße 80".
  • Deutliche Steigerung des Solarthermieeinsatzes im Wärmebereich.
  • Deutliche Steigerung des Einsatzes der dezentralen Kraft-Wärmekopplung.
  • Verkehr: weitere Minderung des spez. Kfz-Kraftstoffverbrauchs und Steigerung des Umweltverbund-Anteils (vor allem im Ziel- und Quellverkehr= Pendlerverkehr).

 

 



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