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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Forschungskapazitäten erweitert - Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS



Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS feiert am 31. Juli 2008 die Einweihung seines zweiten Bauabschnitts in Erlangen-Tennenlohe.

440 km Netzwerk- und 140 km Glasfaserkabel – das entspricht in etwa der Entfernung Nürnberg – Berlin bzw. Nürnberg – München. 
Genauso lang sind die Kabel, die im zweiten Bauabschnitt des Fraunhofer IIS in Erlangen-Tennenlohe die IT-Infrastruktur bilden.

Der technisch anspruchsvolle Erweiterungsbau der High-Tech-Forschungsschmiede war bereits bei der Einweihung des  Institutsgebäudes 2002 geplant und verfolgt das Ziel, alle Mitarbeiter des Standorts Erlangen unter einem Dach zu vereinen. Mit 
6 411 qm Nutzfläche verdoppelt er die Büro- und Laborkapazitäten des Instituts und bietet Platz für weitere 175 Mitarbeiter sowie etwa die gleiche Zahl von Studenten, Hilfskräften und Gastwissenschaftlern. Die Erlanger Mitarbeiter verfügen nun in den Büros und Laboren über ca. 2 500 Arbeitsplatzrechner und Notebooks, 80 zentrale Server und 85 Terabyte zentral verwalteten Speicherplatz.

Glanzstücke in dem neuen Gebäude sind das Schalllabor und das komplett eingerichtete Audio-/Video-Aufnahme- und
Postproduktionsstudio für den Forschungsschwerpunkt Audio und Multimedia. Der Forschungsschwerpunkt Digital Cinema erhält ein 
»Kino der Zukunft«, das mit dem beim Fraunhofer IDMT entwickelten Klangfeldsystem IOSONO ausgestattet ist.

Ein ebenfalls neu errichteter verglaster Übergang verbindet das Institut mit einem 2006 erworbenen Gebäude im Südwesten. Dessen 2570 qm nutzen Mitarbeiter des Fraunhofer IIS und des Lehrstuhls für Informatik 9 – Graphische Datenverarbeitung – der Friedrich-Alexander-Universität  Erlangen-Nürnberg.

»Der kontinuierliche Ausbau zukunftsweisender Geschäftsfelder hat unseren Raumbedarf erhöht,« resümiert Prof. Heinz Gerhäuser, der Leiter des Instituts. »Fast alle Mitarbeiter in Erlangen sind nun unter einem Dach untergebracht und können unter modernsten 
Bedingungen forschen.« Die Kosten für den Neubau tragen je zur Hälfte der Bund und das Land Bayern.

Der Erweiterungsbau wurde am 31. Juli 2008 mit feierlichen Grußworten – u. a. von Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein – und einem ökumenischen Segen der örtlichen Pfarrer eingeweiht.



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