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Kultur- und Wissenstransfer zwischen arabischem und europäischem Raum

 

Dienstag, 26.06.18, Donnerstag, 05.07.18 und Donnerstag, 12.07.18 / jeweils 19.30 Uhr / Bürgersaal

In drei Vorträgen mit anschließender Diskussion geht es darum, verschiedene Bereiche des Kultur- und Wissenstransfers zwischen dem arabischen und dem europäischen Raum zu präsentieren. Die Veranstaltungen sollen zeigen, wie sehr Europa und die arabische Welt miteinander im Kontakt standen - nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute.

 

Dienstag, 26.06.18, 19:30 Uhr, Bürgersaal: Prof. Dr. Karl-Heinz Leven - Bereich Medizin:

Apolls oder Allahs Sonne über dem Abendland? Medizin zwischen Orient und Okzident

Dass der Orient im Mittelalter eine wesentlich bessere Medizin hatte als der (lateinische) Westen, weiß heute jedes Kind, nicht zuletzt durch den Film „Der Medicus“. Doch wie war der arabische Orient zu dieser Medizin gelangt, wo kam sie her, und wie wurde sie später im Westen bekannt? Und welche Rolle spielten hierbei Religionen? Und warum interessieren wir uns heute dafür? Diese Fragen werden im Vortrag allgemeinverständlich erläutert.

 

Donnerstag, 05.07.18, 19:30 Uhr, Bürgersaal: Prof. Dr. Lutz Edzard - Bereich Sprache:

Arabische Lehnwörter im europäischen Raum

Arabische Lehnwörter nehmen einen prominenten Raum in den europäischen Sprachen ein. Teils sind solche Lehnwörter älteren Ursprungs, teils sind sie erst in jüngerer Zeit zu uns gelangt. Neben direkten Entlehnungen findet man auch indirekte Pfade der Überlieferung. In diesem Vortrag werden wir arabische Lehnwörter und ihre Geschichte(n) im Iberoromanischen (Spanisch, Portugiesisch), im Italienischen, im Französischen, im Deutschen und im Bosnischen kennenlernen.

 

Donnerstag, 12.07.18: Dr. Cleophea Ferrari - Bereich Philosophie:

Ein gemeinsamer Begriff: Die Philosophie in der islamisch-arabischen und in der lateinischen Welt des Mittelalters

Die griechische antike Philosophie stieß im Mittelalter in der arabischen Welt auf großes Interesse. Zahlreiche Texte wurden ins Arabische übersetzt und Aristoteles bekam den Beinamen „der erste Lehrer“. Auch die mittelalterliche Philosophie der westlichen Welt profitierte viel von der arabischen Rezeption griechischer Weisheit. Im Vortrag werden die weiten Reisen von philosophischen Texten und Konzepten anhand von konkreten Beispielen nachvollzogen.

 

Prof. Dr. Georges Tamer vom Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft und Sprecher des Centre for Euro-Oriental Studies der FAU Erlangen-Nürnberg moderiert die Veranstaltungen.

Der Eintritt ist frei.

Veranstalter: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Volkshochschule Erlangen und der Stadtbibliothek.

 

Weiterführende Informationen

Kontakt

  • Stadtbibliothek Erlangen
    Marktplatz 1
    91054 Erlangen
    Tel +49 9131 86-2282
    Fax +49 9131 86-2431
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