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Hans Pleschinski liest "Wiesenstein"

 

Hans Pleschinski "Wiesenstein" (c) C. H. Beck

Freitag, 12.07.19 / 19:30 Uhr / Innenhof

"Großartig, der neue Roman von Hans Pleschinski!", Denis Scheck, SWR Fernsehen, 26. April 2018

Der alte Mann, eine Berühmtheit, Nobelpreisträger, verlässt mit seiner Frau das Sanatorium, wo beide Erholung gesucht haben. Es ist März 1945, Gerhart und Margarete Hauptmann wollen nach Schlesien, in ihre Villa „Wiesenstein“, ein prächtiges Anwesen im Riesengebirge. Dort wollen sie weiterleben, in einer hinreißend schönen Landschaft, mit eigenem Masseur und Zofe, Butler und Gärtner, Köchin und Sekretärin. Ein immer noch luxuriöses Leben für den Geist führen inmitten der Barbarei.
Aber war es die richtige Entscheidung? Überhaupt im Dritten Reich zu bleiben? Und was war der Preis dafür? Können sie unbehelligt leben, jetzt, da der Krieg allmählich verloren ist, russische Truppen und polnische Milizen kommen? Und das alte Schlesien untergeht?
Hans Pleschinskis erzählt in "Wiesenstein" erschütternd und farbig, episodenreich und spannend vom großen, genialen Gerhart Hauptmann, von Liebe und Hoffnung, Verzweiflung und Angst. Er erzählt vom Ende des Krieges, dem Verlust von Heimat, von der großen Flucht. Vergegenwärtigt eine Welt, die für uns verloren ist, und das Werk Gerhart Hauptmanns, auch mit unbekannten Tagebuchnotizen. Die Geschichte eines irrend-liebenden Genies und einer untergehenden Welt, ein überwältigender Roman, gleich einem deutschen "Vom Winde verweht".

 

Hans Pleschinski (c) C. H. Beck

Hans Pleschinski ist neben seiner Tätigkeit als Herausgeber und Übersetzer französischer Literatur vor allem als Erzähler bekannt. Er debütierte 1984 mit der Erzählung „Gabi Lenz“. Mehrere Romane entstehen, darunter „Ostsucht“ (1993), „Brabant“ (1995), „Ludwigshöhe“ (2008), allesamt erfolgreich, wenn auch eher Longseller als Bestseller, wie der Autor selbst bedauernd festgestellt hat. Das ändert sich allerdings mit dem Thomas-Mann-Roman „Königsallee“ (2013), bei dem Auflage auf Auflage folgt, und aktuell mit „Wiesenstein“, einem verwandten Werk über Gerhart Hauptmann.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Department Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität, in dessen jährlich stattfindendem Poetik-Kolleg jeweils ein prominenter Autor gastiert.

Der Eintritt beträgt 5 Euro. Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

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