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Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland (entfällt)

Das Buch zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ von Uwe von Seltmann

Die Veranstaltung entfällt aufgrund der pandemischen Lage!

 

Uwe von Seltmann (c) Yura Drug

Dienstag, 30.11.2021 / 19:30 Uhr / Innenhof

Im Jahr 321, vor 1700 Jahren, wurden zum ersten Mal Juden auf deutschen Territorien urkundlich erwähnt. Das Buch zum Jubiläumsjahr 2021 zeigt die Vielfältigkeit des gegenwärtigen jüdischen Lebens und erzählt die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums von den Anfängen im Mittelalter über den langen Kampf um Gleichberechtigung und den schwierigen Neuanfang nach der Schoah bis heute.

Unter dem Motto "Wir sind da" – entnommen einem Liedtext des jiddischen Dichters Leyb Rozenthal – will es Antworten auf die aktuellen Fragen der jüdischen Community anbieten: Wer sind wir? Woher kommen wir? In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Gibt es eine deutsch-jüdische Kultur? Kann es ein "normales jüdisches Leben" in einem Land geben, das sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden auf dem Gewissen hat und bis heute nicht frei von Antisemitismus ist?

Wir sind da (c) Homunculus Verlag

Zahlreiche Abbildungen und biografische Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen illustrieren den Reichtum der 1700-jährigen Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland.

Uwe von Seltmann, geboren 1964 in Müsen, pendelt als freier Publizist, Dokumentarfilmer und Rechercheur zwischen Deutschland, Polen und Kroatien. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich sowohl mit der jüdischen Geschichte und Kultur als auch mit den familiären, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der NS-Zeit auf die Gegenwart. Zu seinen wichtigsten Werken zählt das Standardwerk "Schweigen die Täter, reden die Enkel" (2004). Zuletzt erschien im homunculus verlag die erste deutschsprachige Biografie des jiddischen Dichters Mordechai Gebirtig (1877–1942) "Es brennt" (2018). Sie wurde international als "Pionierarbeit gegen das Vergessen" und "monumentale Biografie" gewürdigt.

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie: Bei der Veranstaltung findet die 2G-Regel Anwendung. Ab 16 Jahre besteht FFP2-Maskenpflicht, auch am Sitzplatz.

Weiterführende Informationen

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