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John Boyne: Der Schiffsjunge

 

John Boyne: Der SchiffsjungeMan kennt die „wahre“ Geschichte der Meuterei auf der Bounty, die Geschichte des Kapitäns, der seine Mannschaft so lange unterdrückt und tyrannisiert, bis sie schließlich meutert.

In dem Buch „Der Schiffsjunge“ allerdings wird eine andere Version der Meuterei erzählt. Der 14-jährige John Jacob Turnstile berichtet, wie er aus dem Gefängnis auf das Schiff kommt und Kapitänsdiener wird. Auf der Fahrt zu der Insel Otaheite (heute: Tahiti) hat er zuerst einige Probleme mit der Mannschaft, u. a. auch mit dem eitlen und eingebildeten Offizier Mr. Heywood, der alles versucht, um John Jacob Turnstile lächerlich zu machen.

Als das Schiff nach einigen Schwierigkeiten schließlich Otaheite erreicht, beginnt die Arbeit auf den Brotfruchtbaumplantagen, denn das Ziel der Reise ist es, Brotfruchtbäume als Nahrung für die Sklaven zu den Westindischen Inseln zu bringen. Auf der Insel lernt John Jacob Turnstile, wie die meisten anderen Besatzungsmitglieder auch, eine Frau kennen, in die er sich zuerst verliebt, die ihn dann aber betrügt.

Als die Arbeit auf Otaheite beendet ist und die Rückfahrt nach England immer näher kommt, wird deutlich, dass die Besatzungsmitglieder lieber bei ihren Geliebten auf der Insel bleiben möchten. Daher gibt es auf der Rückfahrt auch immer wieder Streit zwischen Kapitän Bligh und seinen Offizieren, bis es schließlich zur Meuterei kommt, die von den beiden Offizieren Mr. Christian und Mr. Heywood angeführt wird. Damit die Meuterer zu ihren Geliebten zurückkehren können, wird der Kapitän in einem Beiboot ausgesetzt. Ihm schließen sich einige Mitglieder der Besatzung – unter ihnen auch John Jacob Turnstile – an. Sie schaffen es mit einigen Zwischenstopps auf verschieden kleinen Inseln innerhalb von 48 Tagen bis nach Timor, wo sie gesund gepflegt werden. Danach kehren sie mit einem anderen Schiff nach England zurück. Kapitän Bligh wird in dem Prozess, in dem er angeklagt war, ein Schiff der königlichen Marine verloren zu haben, freigesprochen. Daraufhin wird er als Held gefeiert. Nachdem die Besatzung eines eigens zu diesem Zweck ausgesandten Schiffes alle Meuterer bis auf Mr. Christian gefasst hat, werden drei von ihnen hingerichtet, die anderen werden begnadigt.

Mir hat das Buch gut gefallen, da es sehr spannend erzählt ist und man einen anderen Blick auf die Meuterei auf der Bounty bekommt.

Ich würde das Buch 14- bis 16-jährigen empfehlen.

Christian

In der Jugendbibliothek unter Ju 7.2 Boyn

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