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Lesetipp September 2014

Martin Olczak: Die Akademiemorde

Martin Olczak: Die Akademiemorde

Dem schwedischen Jugendbuchautor Martin Olczak  ist mit seinem ersten Roman ein origineller Thriller gelungen, der bis zur letzten Seite fesselt. Mit diesem Thriller, der in der Stockholmer Literaturszene spielt, wendet der Autor sich an den literarisch interessierten Leser und lässt jedes Kapitel mit dem Namen eines Nobelpreisträgers für Literatur beginnen, nennt das Jahr und zitiert einen Satz aus der Begründung der Jury, warum dieser Schriftsteller den Preis erhalten hat.

Stockholm wird von einer Mordserie heimgesucht. Mitglieder der Schwedische Akademie, die jährlich den Nobelpreis für Literatur vergeben, werden auf mysteriöse Weise getötet.

Claudia Rodrigues, Chilenin, Motorradfahrerin und unangepasste Ermittlerin der zentralen Mordkommission wird auf den Fall angesetzt. Schnell ist ihr klar, dass es um Rache in der Literaturszene geht und der Täter die Morde jahrelang minutiös  geplant haben muss. Infolge Kompetenzstreitigkeiten und Karriereneid ihrer Vorgesetzten wird sie vom Fall abgezogen. Dies hindert sie aber nicht daran, zusammen mit ihrem Ex-Freund Leo, einem Antiquar und Literaturexperten, auf eigene Faust unkonventionell weiter zu ermitteln. Leo und Claudia erkennen bald ein Muster und arbeiten im Wettlauf gegen die Zeit, gegen die eigenen Kollegen und gegen den Mörder, um ihn daran zu hindern, seinen Plan zu vollenden. Eine rasante Schnitzeljagd beginnt mit  filmreifen Verfolgungsszenen und einem packenden Finale.

Das Buch ist außerordentlich spannend geschrieben, die hochintelligente Planung und die technisch originellen und ausgefeilten Spielereien des Mörders faszinieren. 

Fazit: Ein originelles Debüt, informativ, packend, mit angenehmer Schriftgröße.

Christine Lenhart

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