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Aktuelle Meldungen

Überwachung und Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Erlangen

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinner abgeschlossen

Ein von der Stadt Erlangen beauftragtes Fachunternehmen hat die vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in vier  ausgewählten Bereichen im Stadtgebiet durchgeführt und, das teilte die städtische Abteilung Stadtgrün am 8. Mai mit, bereits abgeschlossen. Die Maßnahme wurde auf dem Bergkirchweihgelände, dem Burgberggarten, im Eichenwald sowie in der Ebrardstraße durchgeführt. Bei der Bekämpfung wurden die dort stehenden Eichen mit einem biologischen Mittel besprüht. Dieses Mittel ist ein im Boden von Natur aus vorkommendes Bakterium mit dem Namen „Bacillus thuringiensis“. Es hemmt die Häutung der Raupen, so dass diese absterben. Für Menschen ist das Toxin unschädlich, dies gilt ebenso für andere Insekten, Weichtiere und Wirbeltiere. Das Insektizid wird zudem durch die UV-Strahlung rasch abgebaut und belastet so den Naturhaushalt nicht. Wie die kommunale Abteilung Stadtgrün weiter mitteilt, wird so verhindert, dass die Raupen in das dritte Larvenstadium übergehen, in dem die gefährlichen Brennhaare ausgebildet werden. Sie können bei Berührung allergische Reaktionen und starken Juckreiz auslösen. Der Eichenprozessionsspinner, ein Forstschädling, breitet sich aufgrund der Klimaänderung immer weiter aus. Die Raupen fressen ausschließlich Eichenblätter. Die Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass die vorbeugenden Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang des Befalls geführt haben.

 

Fragen und Antworten zum Eichenprozessionsspinner

Im vergangenen Jahr waren auf Grund der warmen Witterung Eichen im Stadtgebiet verstärkt vom sogenannten Eichenprozessionsspinner befallen. Was soll man tun, wenn man befallene Bäume entdeckt? Und wo und wie wird der Eichenprozessionsspinner bekämpft? Die Stadt beantwortet wichtige Fragen zum Thema.

Was ist zu beachten, wenn man den Eichenprozessionsspinner entdeckt?

Die Raupen bilden während ihres Wachstums feine Brennhaare aus, die leicht brechen und bei günstiger Witterung durch Luftströmungen weitergetragen werden. Bei Kontakt mit Raupenhaaren können Schleimhautreizungen aber auch allergische Reaktionen in unterschiedlicher Ausprägung, z.B. in Form von lokalen Hautausschlägen, auftreten. Bei Kontakt mit Raupenhaaren sollten die Kleider gewechselt und der Körper gründlich gereinigt werden. Bei Auftreten von allergischen Symptomen empfiehlt es sich, ärztlichen Rat einzuholen.

Bei welchen Bäumen veranlasst die Stadt eine Bekämpfung?

Die Stadt Erlangen veranlasst bei allen bekannt gewordenen Fällen auf öffentlichem Grund Bekämpfungsmaßnahmen. Aufgrund von Kapazitätsengpässen der Fachfirmen kann die Bekämpfung allerdings nicht in jedem Fall sofort erfolgen. Die Nester werden ohne Einsatz von Gift entfernt. In der Regel werden sie mit einem biologisch abbaubaren Schaum eingesprüht, um die Raupenhaare zu binden. Anschließend werden sie abgenommen und entsorgt.
Bereiche, in denen das Tier noch nicht bekämpft wurde, werden deutlich sichtbar mit Warnbändern markiert bzw. abgesperrt und sollten gemieden werden. Insbesondere sollen Raupen und Gespinste nicht berührt werden, da es zu allergischen Reaktionen kommen kann. Bekämpfungsmaßnahmen an den Bäumen können nur von Fachleuten durchgeführt werden.

Was wird von der Stadt vorbeugend getan?

In ausgewählten Bereichen werden die Raupen in diesem Jahr vorbeugend bekämpft. Die vorbeugende Bekämpfung wird nur in stark betroffenen, kritischen Gebieten unter Anwendung eines strengen Maßstabs durchgeführt. Dabei kommt ein biologisches Insektizid zum Einsatz, das nur für freifressende Schmetterlingsraupen toxisch wirkt. Für Menschen ist das Toxin unschädlich, dies gilt ebenso für andere Insekten, Weichtiere und Wirbeltiere. Das Insektizid wird zudem durch die UV-Strahlung rasch abgebaut und belastet so den Naturhaushalt nicht. Die vorbeugende Bekämpfung ist auf dem Bergkirchweihgelände, im Jordanweg, in der Burgbergstraße, der Ebrardstraße und im Schlossgarten vorgesehen. Während der Arbeiten sind in unmittelbarer Nähe Fenster und Türen geschlossen zu halten. Über den genauen Beginn der Arbeiten wird nochmals gesondert informiert. Mittelfristig sollen die Lebensbedingungen für die natürlichen Feinde des Eichenprozessionsspinners wie Fledermäuse, Kuckucke und Hornissen verbessert werden, um so die natürliche Bekämpfung zu fördern.

Wie kann der Befall auf Privatgrund bekämpft werden?

Bekämpfungsmaßnahmen an den Bäumen können nur von Fachleuten durchgeführt werden. Deshalb ist eine Fachfirma zu beauftragen.

 

YouTube Video: Interview mit Michael Schade, Abteilung Stadtgrün

08.05.2019
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