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Aktuelle Meldungen

Waffenrechtliche Erlaubnisse

Waffenrecht, Waffenerwerb und Waffenbesitz, Waffenschein 

 

Auskunft erteilt Herr Heubeck, Tel. 86-1706 

 

 

 


Erwerb und Besitz von Schusswaffen - Waffenbesitzkarte

Zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen benötigen Sie eine Waffenbesitzkarte. Hierfür ist ein Antrag zu stellen. Von der Waffenbesitzkartenpflicht ausgenommen sind lediglich Gas- und Schreckschusswaffen, sowie Luftdruck-, Federdruck- und CO2-Waffen, die ein entsprechendes Prüfzeichen aufweisen. Diese Waffen dürfen ab 18 Jahren frei erworben werden.

Die Waffenbesitzkarte berechtigt Sie, die tatsächliche Gewalt über die darin eingetragene Waffe auszuüben, sie innerhalb Ihres befriedeten Besitztums zu führen und sie z.B. zum Schießstand oder zur Reparatur zu einem Büchsenmacher zu transportieren. Beim Transport darf die Waffe nicht zugriffsbereit und nicht geladen sein. Waffe und Munition sind getrennt zu transportieren.

Persönliche Voraussetzungen

Zuverlässigkeit, Sachkunde, Bedürfnis (Ausnahme: Bei Erben werden kein Sachkunde- und Bedürfnisnachweis gefordert.) Ihre Zuverlässigkeit wird generell durch die Dienststelle überprüft. Nachweis der Sachkunde und des Bedürfnisses sind vom Antragsteller zu erbringen.

Zur Antragstellung bitte mitbringen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • sowie Sportschützen: Nachweis einer mindestens 12 - monatigen schießsportlichen Betätigung nach überörtlichen Regeln, z.B. Bescheinigung des Schützenvereins über Bedürfnis und Sachkunde, ab 3. Kurzwaffe zusätzlich Bedürfnisbescheinigung des Dachverbandes, dem der Verein angehört.
  • Jäger: Gültigen Jagdschein
  • Erben: Erbnachweis, ggf. Verzichtserklärung der übrigen Erben
  • Sammler: Sachkundenachweis, Nachweis über die kulturhistorische Bedeutung des beantragten Sammelgebietes


Führen von Schußwaffen in der Öffentlichkeit - Waffenschein

Allgemeines:
Zum Führen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit, also außerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres befriedeten Besitztums, benötigen Sie je nach Art der Schusswaffe einen Waffenschein oder zumindest einen sog. Kleinen Waffenschein.

Zum Führen von Gas-, Schreckschuss- und Signalwaffen in der Öffentlichkeit ist seit 01.04.2003 der sog. Kleine Waffenschein erforderlich.
Der Kleine Waffenschein wird auf Antrag nach Überprüfung der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit - ohne Sachkunde und Bedürfnisprüfung - unbefristet ausgestellt. Die Gebühr für die Ausstellung beträgt 100,-- Euro.

Hinweise zum Kleinen Waffenschein:

  • Diese Erlaubnis berechtigt nicht zum Führen von Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen oder Versammlungen.
  • Ebenso wenig beinhaltet er die Erlaubnis zum Schießen mit derartigen Waffen außerhalb von Schießstätten oder des eigenen, befriedeten Hausrechtsbereiches, was sich auch auf das Schießen an Silvester bezieht. Das Schießen außerhalb dieser Bereiche ist nur in Notsituationen erlaubt.
  • Beim Führen einer Schusswaffe ist generell neben dem Waffenschein bzw. Kleinen Waffenschein ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitzuführen.
  • Wer eine Gas-, Schreckschuss- oder Signalwaffe führt gefährdet sich dadurch eventuell selbst. Die Waffe könnte von anderen Personen für eine echte Waffe gehalten werden. Dadurch könnte z.B. ein Polizeieinsatz ausgelöst werden.
    Es ist möglich, dass selbst die Polizei oder ein Waffenscheininhaber Ihre Waffe mit einer echten Waffe verwechseln, da ein Unterschied nur schwer zu erkennen ist. Kommt es dann zu einer unübersichtlichen bzw. Gefahrensituation könnten die Polizei oder Waffenscheininhaber von ihren Schusswaffen Gebrauch machen und Sie dabei verletzen.


Alle übrigen Schusswaffen:
Zum Führen von allen Schusswaffen, die keine Gas-, Schreckschuss- oder Signalwaffen sind bzw. nicht das entsprechende Prüfzeichen "PTB" aufweisen wird ein allgemeiner Waffenschein benötigt.

Für Reizstoffsprühgeräte mit amtlichen Prüfzeichen des BKA benötigt man keinen Kleinen Waffenschein.


Bei öffentlichen Veranstaltungen oder Versammlungen ist das Führen von Waffen jeder Art generell verboten.

 

 

20.03.2018
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