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Jahresschlussrede des Oberbürgermeisters: Zusammenhalt in guten Zeiten stärken

„Prosperität und Zusammenhalt“ hat Oberbürgermeister Florian Janik seine Rede überschrieben, in der er in der Dezembersitzung des Stadtrats traditionell das zurückliegende Jahr bilanziert und einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen gibt. In seinen Ausführungen nahm das Stadtoberhaupt auch Bezug auf eine kürzlich gehaltene vielbeachtete Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in der dieser auf die gegenwärtigen Gefahren der deutschen Demokratie einging. „So wenig der Demokratie am 9. November 1918 ihr Scheitern schon vorherbestimmt war, so wenig ist heute, einhundert Jahre später ihr Gelingen garantiert“, zitierte Janik und appellierte, auch im wirtschaftlich erfolgreichen Erlangen nicht nachzulassen, die Menschen für die demokratische Auseinandersetzung zu gewinnen und zu begeistern.Trotz des allgemeinen Wohlstands gelte es, Umbrüche zu gestalten. Prosperität müsse gestaltet werden und fordere Mut zum Wandel ein. Janik unterstrich, dass dieser Wandel nur gemeinsam zu lösen sei und verwies auf die vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten, die die Verwaltung geschaffen hat, damit sich Bürger in allen wichtigen Fragen der Stadtentwicklung einbringen können.

Janik ging in seiner Rede insbesondere auf die Themen Wohnen, Grün, Verkehr sowie Bildung ein. Zwar seien die Zeichen für die Schaffung neuen Wohnraums gestellt – bis 2040 werden insgesamt über 7.000 neue Wohnungen entstehen – dennoch bleibe es auch in Zukunft zentrale Aufgabe, Flächen für bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und darauf zu achten, dass ein hoher Anteil davon als sozial geförderter Wohnraum entstehe. Transparente Planungs- und Beteiligungsprozesse seien hierzu ebenso erforderlich wie bei der weiteren Herausforderung, den ansässigen klein- und mittelständischen Unternehmen langfristige Entwicklungsmöglichkeiten durch die Erschließung neuer Gewerbeflächen zu ermöglichen.

Janik machte weiterhin deutlich, dass es auch darum gehe, die Lebensqualität der Menschen in der Stadt zu stärken, indem die Belastungen durch Lärm und Abgase reduziert, Verkehrsströme besser gelenkt und das Grün in der Stadt an die Lebenswelt der Menschen angepasst werden. Parallel dazu bringe man die Planungen zur Stadt-Umland-Bahn voran. Der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder sowie die Stärkung der Grundschulen für den Anspruch auf Ganztagesbetreuung sind breiter Konsens. „In Erlangen dürfen wir doppelt von Glück sprechen. Denn wir dürfen gemeinsam eine prosperierende Stadt gestalten und es gibt eine Bürgerschaft, die Beteiligung einfordert und sich einbringt“, so das Stadtoberhaupt zum Abschluss seiner Rede.

Das Schlusswort stellvertretend für den gesamten Stadtrat sprach in diesem Jahr Jörg Volleth von der CSU. Er betonte das Politikverständnis. Man könne von Seiten der Politik nicht alle Wünsche erfüllen, aber unsere Politik müsse für die Bürgerinnen und Bürger verständlich, nachvollziehbar und glaubwürdig sein.

07.12.2018
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