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Aktuelle Meldungen

Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Ein von der Stadt Erlangen beauftragtes Fachunternehmen führte im Mai die vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in vier ausgewählten Bereichen im Stadtgebiet durch. Die Maßnahmen erfolgten am Bergkirchweihgelände, im Burgberggarten, im Eichenwald und in der Ebrardstraße. Dabei wurden die dort stehenden Eichen mit einem biologischen Mittel besprüht. Dieses Mittel ist ein im Boden von Natur aus vorkommendes Bakterium mit dem Namen „Bacillus thuringiensis“. Es hemmt die Häutung der Raupen, so dass diese absterben.
Für Menschen ist das Toxin unschädlich, dies gilt ebenso für andere Insekten, Weichtiere und Wirbeltiere. Das Insektizid wird zudem durch die UV-Strahlung rasch abgebaut und belastet so den Naturhaushalt nicht. Wie die Abteilung Stadtgrün mitteilt, wird dadurch verhindert, dass die Raupen in das dritte Larvenstadium übergehen, in dem die gefährlichen Brennhaare ausgebildet werden. Sie können bei Berührung allergische Reaktionen und starken Juckreiz auslösen. Der Eichenprozessionsspinner, ein Forstschädling, breitet sich aufgrund der Klimaänderung immer weiter aus. Die Raupen fressen ausschließlich Eichenblätter. Die Erfahrungen in anderen Städten haben gezeigt, dass die vorbeugenden Maßnahmen zu einem deutlichen Rückgang des Befalls geführt haben.

17.06.2019
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