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Informationen

Dokumentation der 5. Bildungskonferenz erschienen

Zum mittlerweile fünften Mal fand am 14. November 2014 die Bildungskonferenz der Stadt Erlangen im Rathaus statt. Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben gezeigt, dass das Thema Ganztagsbildung in der Ganztagsschule von hoher Relevanz ist. Da ein Nachmittag nicht ausgereicht hätte, um sich mit allen Facetten von Ganztagsbildung zu beschäftigen, befasste sich diese Konferenz zunächst mit Ganztagsbildung in der Schule. Der zunehmende Ausbau der Ganztagsschulen in Erlangen sowie die damit verbundene Diskussion über Qualität  unterstreichen dabei die Aktualität des Themas.

Ziel der Bildungskonferenz war die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von guter Ganztagsbildung, um in Erlangen ein optimales und flächendeckendes Angebot an Ganztagesbildung zu erreichen. Wie in den bisherigen Bildungskonferenzen sollte dies durch die Aufteilung der Konferenz in einen Vortrags- und einen Workshopteil erleichtert werden.

Die Konferenz richtete sich an die verschiedenen Bildungsakteure und Bildungsträger in Erlangen: an Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Lernstuben und Horte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der offenen Jugendsozialarbeit und der Jugendsozialarbeit an Schulen, die Universität, Einrichtungen der kulturellen Bildung, Vertreter von Vereinen und Institutionen aus dem Bildungsbereich und die interessierte Öffentlichkeit. Die Konferenzteilnehmer diskutierten verschiedene Aspekte der Ganztagsbildung und brachten viele neue Ideen ein, um die Erlanger Bildungslandschaft weiter voranzubringen. Es wurden auch Defizite angesprochen und Vorschläge gemacht, wie diese zu beheben wären. Diese Offenheit in der Diskussion zeigt, wie weit fortgeschritten die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bildungsakteuren in Erlangen bereits ist. Darüber freue ich mich sehr.

Die Ergebnisse der Bildungskonferenz fließen in die weitere Arbeit des Bildungsbüros ein, das am 1. September 2014 offiziell eingerichtet worden ist. Das Bildungsbüro bereitet die Ergebnisse auf und arbeitet sie in den zweiten Erlanger Bildungsbericht ein. Der erste Bildungsbericht aus dem Jahr 2011 hat eine breite Datengrundlage gelegt, auf welche die Bildungsberichterstattung künftig aufbauen kann. Schwerpunkte bei der Fortschreibung sollen die Themen „Übergang Schule-Beruf“ und „Ganztagsbildung“ sein, denen eigene Kapitel gewidmet werden. Eine maßgebliche Weiterentwicklung der Bildungsberichterstattung ist durch die Formulierung von Handlungsempfehlungen zu erwarten. Hier sind in der Bildungskonferenz bereits viele gemacht worden, die es nun in ein Konzept einzubringen gilt.

01.04.2015
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