Sie haben Javascript deaktiviert und können somit nicht alle Funktionen dieser Website benutzen. Um Ihnen ein bestmögliches Surferlebnis zu ermöglichen, sollten Sie Javascript in Ihrem Browser aktivieren.

Informationen

Über 15 Millionen Euro für digitale Bildung

Die erfolgreiche Digitalisierung der Erlanger Schulen soll mit dem Konzept smartERschool 2021-24 fortgeschrieben werden. Der Erlanger Stadtrat hat sich in seiner Sitzung am 20. Februar dafür ausgesprochen, für das auf vier Jahre angelegte Programm 15,7 Millionen Euro vorzusehen. „Der digitale Wandel bringt auch für das Bildungssystem tiefgreifende Veränderungen mit sich. Als Sachaufwandsträger sind wir in der Verantwortung, die Ausstattung für alle Schulen nicht nur kurzfristig sondern auch mittelfristig sicher zu stellen“, so Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Bildung, Kultur und Jugend. „Digitale Bildung ist bereits heute Teil der Lehrpläne in allen Schularten und für alle Unterrichtsfächer“, so Steinert-Neuwirth weiter. Seit 2011 arbeite man deshalb kontinuierlich an dem Thema. 2018 ist unter Federführung des städtischen Schulverwaltungsamts und in enger Kooperation mit dem kommunalen Dienstleister KommunalBIT das Programm smartERschool 2018-2020 auf den Weg gebracht worden. Dieses Programm führe man nun konsequent fort. „Neben Lesen, Schreiben und Rechnen wird der kompetente Umgang mit digitalen Medien zunehmend zu einer vierten Kulturtechnik. Wir wollen, dass alle Erlanger Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden. Deshalb schaffen wir an allen Erlanger Schulen digitale und flexible Lernumgebungen mit zeitgemäßer zukunftsorientierter Technik“, erklärte OB Florian Janik.

Das Konzept smartERschool 2021-24 orientiert sich an vier Säulen der digitalen Schule. Die erste Säule umfasst den Anschluss aller Erlanger Schulen ans Glasfasernetz, der bis 2021 abgeschlossen sein soll. Die zweite Säule soll die Grundverkabelung, also eine strukturierte Gebäudeverkabelung in den Schulen mit einer ausreichenden Anzahl an Netzwerkdosen in allen Räumen sicherstellen. Bei der dritten Säule geht es um die Ausstattung mit modernen Geräten, die auch allen Anforderungen der Arbeitsergonomie und der Sicherheit am Arbeitsplatz gerecht werden. Bereits im Rahmen des Programms smartERschool 2018-2020 konnten pro Jahr 300 neue PC-Einheiten (Personal-Computer, Notebooks oder Tablets) für Schulen angeschafft werden. Diese hohe Zahl der Neuanschaffungen soll beibehalten werden, wenngleich in Zukunft mobile Geräte eine größere Rolle spielen werden. Die Service- und Supportleistungen durch KommunalBIT sind dabei eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Geräte uneingeschränkt einsatzfähig sind. Die vierte Säule zum Gelingen digitaler Schule ist die Lehrerfortbildung. Staatliche Angebote werden hierbei um Angebote des Medienzentrums der Stadt Erlangen und der Stadtbibliothek ergänzt.

Das Konzept 2021-24 knüpft an smartERschool 2018-2020 an und bringt langfristige Planungssicherheit für alle Beteiligten. Mit dem 2020 endenden ersten Teil des Programms konnten bereits erhebliche Erfolge erzielt werden. So verfügen mittlerweile 90 Prozent der 938 Unterrichtsräume in Erlanger Schulen über einen Beamer, ein interaktives Whiteboard oder ein Multitouch-Display. Auch die Zahl der Computer, die den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung steht, wurde deutlich erhöht. 2018 und 2019 wurden insgesamt rund 5,6 Millionen Euro investiert, 2020 sind noch einmal rund 3,3 Millionen Euro vorgesehen. Darüber hinaus werden im laufenden Haushaltsjahr 2020 1,5 Millionen Euro investiert, um weitere Schulen in Erlangen an das Glasfasernetz anzuschließen.

Die ersten Schritte des Konzept smartERschool 2021-24 ging die Stadt Erlangen vor drei Jahren. Um „Gestalter und nicht Getriebener“ zu sein, entwickelte das Schulverwaltungsamt in Zusammenarbeit mit KommunalBIT (IT- und Telekommunikations-Dienstleister der Städte Erlangen, Fürth und Schwabach) frühzeitig das neue IT-Konzept „smartERschool“. Es wurde im März 2017 vom Stadtrat einstimmig verabschiedet. Das Konzept bildet den Bedarf an IT-Ausstattung für alle 33 Erlanger Schulen in den Jahren 2018 bis 2020 ab. Dabei wurden inhaltlich die drei Schwerpunkte Infrastruktur, zusätzliche Hard-/Software und Serviceleistungen herausgearbeitet. Der ressourcenschonende und nachhaltige Einsatz der IT wird durch die Medienentwicklungspläne der Schulen sichergestellt.

 

12.06.2020
» zurück zur Übersicht

Kontakt