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Ausschreibungen der Stadt Erlangen

Teilnahmewettbewerb Corporate Design für die Stadt Erlangen

Öffentlicher Teilnahmewettbewerb für Freihändige Vergabe, VOL/A

a) Öffentlicher Auftraggeber: Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen, Telefon 09131 86-2566, Telefax 09131 86-2995, E-Mail

b) Vergabeverfahren: Öffentlicher Teilnahmewettbewerb für Freihändige Vergabe, VOL/A

c) Art und Umfang der Leistung:

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Erlangen beabsichtigt, ein neues Corporate Design (CD) entwickeln zu lassen. Ziel ist, die bisherige heterogene Struktur im äußeren Erscheinungsbild der Stadtverwaltung zu vereinheitlichen und als Marke optimal zu positionieren. Das künftige CD soll die von Walter Tafelmaier entwickelte Wort-Bild-Marke aufgreifen und den Anforderungen moderner Mediengestaltung entsprechend weiterentwickeln. Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe, die aus verschiedenen Dienststellen der Stadtverwaltung zusammengesetzt ist.

Das CD soll grundsätzlich für die gesamte Stadtverwaltung und ihre Einrichtungen genutzt werden. Das CD soll jedoch auch einen geeigneten Rahmen für die Einbindung bestehender Erscheinungsbilder städtischer Kultureinrichtungen bieten, die Stadt Erlangen jedoch eindeutig als „Dachmarke“ erkennbar machen. Für diverse Ämter/Abteilungen/Veranstaltungen mit langjährig eingeführten und teilweise prämierten Erscheinungsbildern sind gesonderte Lösungen zu finden, wie diese im Rahmen einer zu verfeinernden Markenhierarchie eingebunden werden können.

Gefordert wird die Weiterentwicklung der Tafelmaier-Wort-Bild-Marke und die Entwicklung eines Farbkonzepts, die Auswahl einer Hausschrift, die Entwicklung einer einheitlichen Bildsprache und eines systematischen Gestaltungsrasters. Die neue Gestaltungslinie muss sich am Ziel der Barrierefreiheit orientieren und soll auch Piktogramme zur leichteren Vermittlung von Informationen bereitstellen. Bereits während der Entwicklung des Konzepts ist mindestens ein Workshop mit städtischen Dienststellen vorzusehen, um eine vom Auftraggeber bereits durchgeführte erste Bestandsaufnahme und Anforderungen weiter zu vertiefen und um erste Gestaltungsentwürfe zu diskutieren. Mit den Dienststellen im Kulturbereich, die über eigene Gestaltungslinien verfügen, ist – gegebenenfalls auch mit dritten Dienstleistungspartnern – ein Zeitplan für eine zügige Anpassung und Umsetzung zu entwickeln. Die Gestaltungsrichtlinien sollen anhand von Anwendungsbeispielen in einem CD-Manual festgelegt werden und den Dienststellen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren ist die Implementierung der neuen Gestaltungsrichtlinie in der Kernverwaltung zu begleiten und die Umsetzung für ausgewählte Produkte vorzunehmen. Während der Umsetzungsphase sind mindestens zwei Anwenderschulungen vor Ort durchzuführen.

Ort der Leistung: Erlangen

d) Ausführungsfrist:

Beginn der Ausführungsfrist: 5. August 2019

Ende der Ausführungsfrist: 15. April 2020. Den Zuschlag erteilt Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt

e) Teilnahmeunterlagen sind erhältlich bei Anschrift: Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen, E-Mail: cd@stadt.erlangen.de

f) Einreichungsfrist für Teilnahmeanträge:

Datum: 28. März 2019

Teilnahmeunterlagen sind einzureichen bei Anschrift: Stadt Erlangen, Bürgermeister- und Presseamt, Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

g) Aufforderungen zur Angebotsabgabe werden spätestens versandt am 7. Mai 2019

h) Unterlagen für die Beurteilung der Eignung des Bieters:

Der Bieterkreis beschränkt sich auf Unternehmen mit Referenzen im Bereich CD-Erstellung. Von Vorteil sind Erfahrungen mit Non-Profit-Organisationen oder öffentlichen Auftraggebern. Weitergehende Kriterien entnehmen Sie einem Fragenkatalog, den Sie nach Ihrer Interessensbekundung erhalten. Unternehmen, die über die geforderte Kompetenz verfügen, können sich in dieser Stufe schriftlich bewerben. Für die Bewerbung im Teilnahmewettbewerb sind keine grafischen Arbeiten anzufertigen, konkrete Umsetzungsvorschläge führen in Stufe 1 zum Ausschluss des Teilnehmers.

Geplant ist in einem nächsten Schritt (Stufe 2) bis zu drei Unternehmen nach einem Bietergespräch zur Abgabe eines Angebots einschließlich grafischen Entwurfs zur Präsentation aufzufordern. Hierfür wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von je 3.000 Euro gezahlt, die im Fall der Zuschlagserteilung mit der Auftragssumme verrechnet wird.
Die im Ausschreibungsverfahren vorgelegten Konzepte werden insbesondere auf die überzeugende kreative Lösung, die gute Anwendbarkeit und die Kosteneffizienz geprüft.

i) Der Bewerber unterliegt mit Abgabe seines Angebots den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Bieter gem. § 27 der VOL/A.

 

26.02.2019
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