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Aktuelles

Postkartenaktion zum Diversity-Tag

„Heute schon in Schubladen gedacht? – unter diesem Motto führen die Stadt Erlangen, die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sowie Siemens Healthineers zum Diversity-Tag am 30. Mai ab Arbeitsbeginn eine Postkartenaktion für ihre Beschäftigten durch. Die Postkarten greifen spielerisch Aussagen auf, die im Alltag oft unreflektiert verwendet werden und die eher unbewusste Vorurteile beinhalten. Diese beziehen sich beispielsweise auf das Geschlecht, die Religion, sexuelle Orientierung, Alter, Behinderung, ethnische Herkunft oder auch auf eine Arbeits- und Lebensform. Auf den Postkarten finden sich Sätze wie „Woher kommen Sie denn ursprünglich?“ oder „Ich arbeite nur Teilzeit“, die zusammen mit einer Erläuterung der Rückseite der Karte zum Nachdenken anregen sollen.

Der Diversity Tag ist ein deutschlandweiter Aktionstag, der seit 2013 – angeregt durch die Charta der Vielfalt – jährlich stattfindet. An diesem Tag können sich Unternehmen und Institutionen mit ganz unterschiedlichen Aktionen beteiligen, um ihr Engagement zum Thema Vielfalt bzw. Diversity öffentlich zu machen und einen Beitrag zur Förderung von Vielfalt, auch in der eigenen Organisation, zu leisten.

DiversityDay

Die Charta der Vielfalt existiert seit 2006 und ist eine Selbstverpflichtung von Unternehmen und Institutionen, in erster Linie in ihrer Funktion als Arbeitgeber. Mit deren Unterzeichnung verpflichten sie sich, ein vorurteilsfreies und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen, eine ebensolche Organisationskultur nach innen wie nach außen zu pflegen sowie Chancengleichheit für alle Beschäftigten zu fördern. Vielfalt wird hierbei sowohl als selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaft als auch als gewinnbringendes Potenzial und als Ressource für Unternehmen und Institutionen verstanden.

In Erlangen haben als große Arbeitgeber die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Stadt Erlangen die Charta der Vielfalt im Jahr 2012 unterzeichnet, Siemens Healthineers ist seit 2014 aktives Vereinsmitglied der Charta. Gemeinsames Ziel ist es, den konstruktiven Umgang mit Vielfalt zu unterstützen und zugleich jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzuwirken. Das Studien- bzw. Arbeitsumfeld und das Dienstleistungsangebot sollen frei von Vorurteilen gehalten werden. Allen Studierenden und Beschäftigten bzw. Bürgerinnen und Bürgern soll mit Wertschätzung – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität – begegnet werden. „Wertschätzung wird von den Beschäftigten der Stadt jeden Tag in vielen Kontakten mit den Bürgerinnen und Bürgern transportiert“, so Oberbürgermeister Florian Janik. „Das können wir stärken, wenn wir immer wieder gezielt darauf achten, wie und was wir sagen und das am besten auf eine Weise, die Spaß macht.“ Auch Uwe Brög, Personalleiter Siemens Healthineers Deutschland unterstreicht: „Vielfalt ist elementarer Bestandteil unserer Unternehmenskultur – umso wichtiger ist der reflektierte und sensible Umgang mit Stereotypen und Vorurteilen. Nur so können wir das volle Potential von Diversität in unserem Unternehmen ausschöpfen“.  Zum Engagement der Universität ergänzt die Vizepräsidentin für Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Chancengleichheit, Prof. Antje Kley: „Gerade als Universität sind wir dem Aufbrechen von starren Denkmustern verpflichtet. Das prägt auch unseren Umgang als Institution mit der Vielfalt unter unseren Beschäftigten und Studierenden.“

Auf den Seiten der Charta der Vielfalt können alle stattfindenden Aktionen eingesehen werden.

30.05.2017
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