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Blaualgen: Vorübergehendes Badeverbot am Dechsendorfer Weiher

Nachdem es heuer bisher zu geringen Problemen mit den Blaualgen gekommen ist, hat sich die Situation aktuell schlagartig geändert. Wie das Sportamt der Stadt am Freitagmittag informierte, ist es insbesondere an der Badestelle auf der Südseite zu einer extremen Belastung mit Blaualgen gekommen. In Absprache mit dem Staatlichen Gesundheitsamt ist ein Badeverbot ausgesprochen worden. Die Bakterien werden vom Gesundheitsamt untersucht. Mit einem Ergebnis ist nächste Woche zu rechnen. Das Sportamt beobachtet die aktuelle Situation täglich. Sobald eine Verbesserung eintritt, wird das Badeverbot umgehend aufgehoben.

„Ziel der gewässerökologischen Maßnahmen am Dechsendorfer Weiher ist es, die Zeiten, in denen das Baden am Dechsendorfer Weiher nicht möglich ist, zu minimieren“, erläutert Reiner Lennemann, Leiter des städtischen Amts für Umweltschutz und Energiefragen. Eine langfristige Verbesserung brauche jedoch mehrere Jahre. So mache es die Wiederherstellung des Röttenbachs möglich, den Weiher künftig nicht mehr jedes Jahr abzulassen, da das Wasser aus den umliegenden Fischweihern im Herbst umgeleitet werden könne. „So soll sich ein ökologisches Gleichgewicht in dem Gewässer bilden, das den Wuchs der Blaualgen weiter eindämmt. „So wünschenswert kurzfristige Effekte wären, sie sind bei Blaualgen erst nach einigen Jahren zu erwarten“, so Lennemann.

17.07.2017
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