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Aktuelles

Stadt beteiligt sich an Fortschreibung des Luftreinhalteplans

Die Stadt Erlangen beteiligt sich an der dritten Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Nürnberg-Fürth-Erlangen. Das hat der Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss des Stadtrats am Dienstag beschlossen. Die europäische Richtlinie über Luftqualität und saubere Luft schreibt verbindliche Grenzwerte für verschiedene Luftschadstoffe fest. Kommt es zur Überschreitung der Grenzwerte, sind sogenannte Luftreinhaltepläne zu erstellen. Tatsächlich ist nur die Stadt Nürnberg gesetzlich zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans verpflichtet. Ebenso wie Fürth hat sich Erlangen aber zu einer freiwilligen Fortschreibung verpflichtet. „Jüngst erneuerte Berechnungen für Erlangen zeigen, dass es auf wichtigen Verkehrsachsen in der Innenstadt zu einer Überschreitung der Grenzwerte kommt“, erläutert Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens.

Die Stadt reagiere deshalb mit einem umfassenden Verkehrskonzept für die Innenstadt, das die Anwohnerinnen und Anwohner von Schadstoffen entlastet und zugleich die Erreichbarkeit von Einzelhandel und Universitätsklinikum sicherstellt. Weitere wichtige Maßnahmen sind die Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und der Ausbau des Radverkehrs. „In einem Ballungsraum, der immer stärker zusammenwächst, bietet die gemeinsame Fortschreibung des Luftreinhalteplans die Chance, diese wichtigen Maßnahmen weiter zu vernetzen“, erklärt Oberbürgermeister Florian Janik. Dies gelte nicht zuletzt für Erlangen als Pendlerstadt, in die täglich über 62.000 Personen zu ihren Arbeitsplätzen fahren. „Wir sind es den Menschen in unserer Stadt schuldig, uns auch über das gesetzlich geforderte Maß hinaus zu engagieren“, so Janik weiter.

15.05.2019
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