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Aktuelles

Jugendparlamentswahl mit 37 Kandidatinnen und Kandidaten – "Auf die neuen Mitglieder wartet eine spannende und auch lehrreiche Zeit“

Vom 24. bis 28. Oktober findet wieder die Neuwahl des Jugendparlamentes (Jupa) statt. Dann sind fast 6.000 Erlanger Jugendliche aufgerufen, ihre neue Jugendvertretung zu wählen. Insgesamt stellen sich 37 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, vier davon gehören bereits dem aktuellen Jupa an. Wahlberechtigt sind Erlanger Jugendliche, die zum Wahlzeitpunkt zwischen 12 und 18 Jahre alt sind und seit drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Erlangen haben. Florian Ramming, zweiter Vorsitzender des Jugendparlamentes, beschreibt die Arbeit im Jugendparlament: „Alle zwei Jahre wählen die Erlanger Jugendlichen ihr Jupa. Diese Jahr finden die Neuwahlen Ende Oktober statt - also gerade mal in zwei Wochen. Beim Begriff "Neuwahlen" denkt man ja zunächst an die neuen Kandidaten und an die kommenden zwei Jahre. Was ja auch berechtigt ist, denn diese zwei Jahre sind vollgepackt mit neuen und interessanten Erfahrungen. Das ist aber nur die eine Sicht auf die Wahl: die Sicht nach vorne. Andersherum macht sich der ein oder andere "alte Hase" von uns gerade die genau anderen Gedanken und blickt zurück: Was haben wir erreicht? Hat es uns Spaß gemacht? Hat sich mein Engagement gelohnt? Ich persönlich würde mit "Ja." antworten. Es hat Freude gemacht im Jupa und wir haben zwei arbeitsreiche Jahre an Sitzungen, Ausschüssen und Veranstaltungen hinter uns liegen. Aber genau diese Erfahrungen warten nun auf die nächste Generation des Jupas. Und wenn ich so zurück blicke, kann ich unseren Nachfolgern eigentlich nur viel Spaß und Freude wünschen! Es wartet eine spannende und auch lehrreiche Zeit.“

Florian Ramming nutzt die anstehende Jupa-Wahl und bezieht im Nachgang zum Weltkindertag auch die Kinder unter 12 Jahren in seine Gedanken mit ein: „Kindern ein zu Hause geben, das war das Motto des diesjährigen Weltkindertags. Es könnte aber auch genauso gut heißen: Kindern eine Chance geben. Denn erst ein vertrautes Heim bietet ein Umfeld, in dem sie gefördert und auf die großen und kleinen Hürden des Lebens vorbereitet werden können. Freilich, das international gültige Recht auf spielen darf dabei auch nicht zu kurz kommen. Hier sieht die UNICEF in sogar Nachholbedarf, denn Kinder und Jugendliche spielen derzeit zu wenig oder bekommen nicht die Chancen und Zeit dazu. Wenn das nicht schon Grund genug ist, diesen Tag im Kalender anzustreichen. Denn wer erinnert sich nicht gerne an die Stunden auf dem Bolz- oder Spielplatz. Bei genauerem Hinsehen ist aber noch etwas interessant: der Weltkindertag hat auch die Aufgabe, die Freundschaft und das Zusammenleben unter den Kindern selbst zu fördern. Dabei soll es egal sein, welcher Nationalität, Kultur oder Religion der / die andere angehört. Kinder sollen lernen, offen auf jeden Menschen zuzugehen. Und vor dem Hintergrund, dass wir sehr viele junge Menschen aus aller Welt unter uns haben, ist diese Offenheit eine immer wichtiger werdende Fähigkeit. Deshalb, für alle Kinder und Jugendlichen - und für die inneren Kinder der Erwachsenen: Bieten wir Kindern ein zu Hause als Chance auf eine tolle Kindheit. Und natürlich: die Zeit zum gemeinsamen Spielen nicht vergessen!“

Mehr über das Jugendparlament gibt es im Internet unter www.erlangen.de/jugendparlament oder unter der neuen Seite www.jugendparlament.net.

10.10.2016
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