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Informationen

Stadt veröffentlicht Sozialbericht 2015

Mit dem Sozialbericht 2015 liefert die Abteilung Statistik und Stadtforschung wieder umfassende Informationen zur sozialen Lage in Erlangen. Der Bericht schildert kommunale Maßnahmen in ausgewählten Arbeitsbereichen. Ein ausführlicher Statistikteil nimmt soziale Lebenslagen entlang der Bevölkerungsstruktur und -entwicklung und der ökonomischen Situation in den Blick und untersucht Aspekte der schulischen und beruflichen Bildung sowie der sozialen Absicherung. Erstmals finden sich im Sozialbericht auch Stellungnahmen des „Erlanger Ratschlags für soziale Gerechtigkeit“, in dem sich Initiativen, Verbände, Parteien und Kirchen zusammengeschlossen haben. Die Ergebnisse des Sozialberichtes sollen nun im Rahmen von Workshops zu den Themen Arbeit, Wohnen, Teilhabe und Flüchtlinge weiter erörtert werden.

Link zum Sozialbericht als PDF

Erlangen gilt als Stadt, in der eine im landes- und bundesweiten Vergleich wohlhabende Bevölkerung lebt. Wirtschaftsstruktur und Hochschullandschaft sorgen für überdurchschnittliche Einkommen und ein hohes Bildungsniveau. Doch auch in Erlangen lässt sich eine Kluft zwischen Arm und Reich feststellen, Einkommens- und Bildungschancen sind ungleich verteilt. So verfügen zehn Prozent der einkommensstärksten Einwohner über fast neun Mal so viel Einkommen wie zehn Prozent der einkommensschwächsten. Seit dem Jahr 2006 ist das Pro-Kopf-Einkommen der Erlangerinnen und Erlanger jährlich um zwei bis vier Prozent gestiegen und beträgt aktuell etwa 1.930 Euro. Gut 17 Prozent der Erlangerinnen und Erlanger verfügen jedoch über ein Pro-Kopf Einkommen von unter 1.000 Euro. Während in den Stadteilen in der Reuth, Röthelheimpark, Sieglitzhof und am Burgberg die Einkommen deutlich über dem Durchschnitt liegen, weicht das Durchschnittseinkommen am Anger, in Büchenbach-Nord, Rathenau oder in der Buckenhofer Siedlung deutlich nach unten ab. Rund 21 Prozent der Erlangerinnen und Erlanger kommen mit ihrem verfügbaren Einkommen nur schlecht zurecht, ein Wert, der sich teils durch die hier lebenden Studierenden erklären lässt.

Der Sozialbericht verdeutlicht aber auch den Zusammenhang zwischen Schulbildung und Einkommen. Je höher das Einkommen desto mehr überwiegen Hochschul- und Fachhochschulabschlüsse. So liegt das Pro-Kopf-Einkommen Beschäftigter mit Volks- oder Hauptschulabschluss rund 32 Prozent unter dem Durchschnitt. Während das Pro-Kopf-Einkommen bei Beschäftigten mit mittlerer Reife zwölf Prozent unter dem Durchschnitt liegt, haben Beschäftigte mit Fachhochschulreife oder Abitur zehn Prozent mehr als der Durchschnitt zur Verfügung.

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16.06.2016
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