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Informationen

Dokumentation Arbeitsmarktprozess

Betroffene zu Beteiligten machen:

Diesen Ansatz verfolgt die Stadt Erlangen in der kommunalen Sozialpolitik. Den Sozialbericht 2015 hat die Stadt deshalb erstmals in neuer Form vorgelegt. Neben der statistischen Auswertung wurden dort Stellungnahmen des Erlanger Ratschlags für soziale Gerechtigkeit abgedruckt, in dem sich verschiedene Sozialverbände engagieren. In die derzeit laufende Ausarbeitung von Handlungskonsequenzen werden nicht nur Sozialverbände einbezogen sondern auch die Betroffenen selbst. Beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit ist das bereits beispielhaft gelungen: Über 20 Handlungsvorschläge wurden gemeinsam erarbeitet. Diese reichen von einer verbesserten Koordination der Jobvermittlung bis hin zur Gründung eines Vereins, der Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit gezielt bei alltäglichen Aktivitäten unterstützen soll. „Wir können uns in Erlangen zwar über eine niedrige Arbeitslosenquote freuen. Die Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, haben es aber auf dem hiesigen Arbeitsmarkt besonders schwer“, erläutert Sozialbürgermeisterin Elisabeth Preuß. Derzeit sind in Erlangen rund 1.000 Personen langzeitarbeitslos, hatten also länger als ein Jahr keine Arbeit. „Durch die konkrete Einbeziehung von Betroffenen haben wir ganz neue Einblicke erhalten“, sagt Preuß. Anbei finden Sie die Dokumentation des Prozesses „Konsequenzen aus dem Sozialbericht – Arbeitsmarkt“ sowie die dazugehörigen Anlagen.

22.02.2017
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