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Aktuelles

„OptiPrax“ fortgesetzt: Duale Erzieher*innenausbildung ein voller Erfolg

Die städtischen Kindertageseinrichtungen dürfen sich über einen schnelleren Zugang zu dringend gesuchten Erzieher*innen freuen. Die „Praxisintegrierte Erzieherausbildung (m/w/d)“ (vormals „OptiPrax“) wird es auch in Zukunft geben. Der duale Modellversuch hat sich bewährt: Die Auszubildenden profitieren von der verkürzten Ausbildungszeit und einer Vergütung nach Tarifvertrag, Kinder und Familien von gut ausgebildetem Personal.

Was 2016 als Modellversuch in Bayern startete, gibt es von nun an dauerhaft: Die duale Erzieher*innenausbildung „OptiPrax“ hat sich bewährt und wird zum Schuljahr 2021/2022 in die Regelform überführt. OptiPrax richtet sich an Bewerber*innen, die bereits eine Ausbildung zum staatlich geprüften Kinderpfleger (w/m/d) oder eine fachfremde Berufsausbildung abgeschlossen oder aber das (Fach-)Abitur erworben haben. Berufspraktisches und theoretisches Wissen werden bei OptiPrax parallel vermittelt. Von dem Ausbildungsmodell, das die Ausbildungszeit je nach Vorqualifikation auf drei Jahre verkürzt und nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Besonderer Teil Pflege (TVAöD-BT-Pflege) vergütet wird, profitieren die Azubis und die Stadt Erlangen gleichermaßen.

Stadt Erlangen ist Partner der ersten Stunde

Im kürzlich beendeten, fünften Projektjahr haben in diesem Jahr vier Absolventinnen ihre duale Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Sie stehen nun den Kindertagesstätten wie auch den Spiel- und Lernstuben im Stadtgebiet als Erzieherinnen zur Verfügung. Die Stadt Erlangen ist seit dem Start des Modellversuchs im Jahr 2016 mit an Bord und trägt die gesamten Kosten, die im Zusammenhang mit der dualen Ausbildung anfallen.

38 neue Azubis stecken in den Startlöchern

Erzieher*innen werden bundesweit nach wie vor händeringend gesucht. Durch den andauernden Kita-Ausbau verläuft die Nachfrage seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau. Der nachhaltige Erfolg des Modells OptiPrax kommt da wie gerufen und trägt zur Entspannung der Personallage bei. Startete das Modellprojekt 2016 noch mit zwei Auszubildenden, wurden bei der Begrüßungsveranstaltung in der Heinrich-Lades-Halle im September 2021 zehn neue OptiPrax-Auszubildende begrüßt. Dazu Thomas Mark, pädagogische Leitung des Stadtjugendamtes: „Die Auszubildenden machen sich auf den Weg, um durch ihre Ausbildung einen wichtigen Beitrag zur Bildung von Kindern und Jugendlichen zu leisten und somit zur Teilhabe an der Gesellschaft beitragen.“

Hinzu kommen 28 Praktikant*innen, die ihre Erzieherausbildung auf dem klassischen Weg starten. Hier folgen auf ein vergütetes, einjähriges Pflichtpraktikum zwei weitere Jahre Vollunterricht, ehe es mit dem Berufspraktikumsjahr in Richtung Ziellinie geht.

 

Über OptiPrax:

Die praxisintegrierte Erzieher*innenausbildung (OptiPrax) wurde 2016 vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bayernweit als Modellversuch initiiert. Seit dem Ausbildungsjahr 2021/22 bildet sie eine feste Alternative zum herkömmlichen Ausbildungsweg. Während der dreijährigen dualen Ausbildungszeit werden Berufspraxis und theoretisches Wissen parallel vermittelt. Die Auszubildenden sind dadurch ein Jahr früher fertig und erhalten während der kompletten Ausbildung eine Vergütung nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes. Die Stadt Erlangen trägt für ihre Auszubildenden sämtliche Ausbildungskosten. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung erwerben die Absolvent*innen die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannter Erzieher“ (m/w/d). Mehr Informationen zu OptiPrax gibt es hier: desktopdefault.aspx/tabid-1140/3778_read-32572/

17.09.2021
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