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Aktuelles

Seniorenpolitisches Konzept: Alter neu denken – Teilhabe sichern!

  1. Ein Seniorenpolitisches Konzept für Erlangen - Warum?

    Nachdem das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration vorgibt seniorenpolitische Konzepte zu erarbeiten, hat der Erlanger Stadtrat im Oktober 2017 beschlossen, dies auch für unsere Stadt in Auftrag zu geben.
    Unter der Koordination des Seniorenamtes wird Erlangen etwa im Laufe eines Jahres ein Konzept zu den Themenfeldern Wohnen, Soziales, Gesundheit, Lebenssituation und Freizeit erstellen.
    Beteiligt sind das SOKO-Institut aus Bielefeld, eine interne Steuerungsgruppe und Arbeitsgruppen aus der Bürgerschaft.
     
  2. Was geschieht genau?

    Fragebogenaktion im September

    Per Zufall wurden 5000 Fragebögen an Personen über 60 Jahre verschickt, von denen sich rund 30% an der Umfrage beteiligten. Dies ist statistisch repräsentativ und wird als hohe Rücklaufquote bewertet.
    Die Stadt interessiert, was ältere Menschen bewegt, welche Angebote sie in der Stadt gerne nutzen, welche Angebote fehlen. Über welche Themen sie sich Sorgen machen oder wie sie künftig wohnen möchten – vielleicht auch unterstützt werden möchten, wenn es mit eigener Kraft nicht mehr geht.

    Wissenschaftliche Auswertung

    Ende November fanden Sitzungen der Steuerungsgruppe und einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Multiplikatoren der Bürgerschaft, statt. Es wurde die bisherige Auswertung von 500 Fragebögen diskutiert.

    Bürgerbeteiligung in Workshops Februar und März: Diskutieren Sie mit!

    In den Stadtteilen Büchenbach, Eltersdorf und Sebaldus / Rathenau werden mit Bürgerinnen und Bürgern, Fragestellungen, Wünsche und Forderungen für zukünftige Seniorenarbeit in Erlangen diskutiert und erarbeitet. Lokale Akteure und Fachleute, die sich mit Themen, die Senioren betreffen, beschäftigen.

    Die Treffen sind für alle Interessierten offen. Wir möchten Ihnen die bisherigen Ergebnisse unserer Fragebogenaktion vorstellen, Anregungen aufnehmen und gemeinsam erste Maßnahmen überlegen.

    Für Ihr leibliches Wohl wird während der Veranstaltung gesorgt. Eine Anmeldung unter seniorenamt@stadt.erlangen.de und telefonisch unter 86 1853 ist für uns hilfreich. Gerne können Sie auch den Flyer hier dazu nutzen.

    Die Termine:

    Büchenbach: Sa, 9. Februar von 10.00 – 15.00 Uhr in der Aula der Mönauschule, Steigerwaldallee 19

    Eltersdorf: Fr, 8. März von 10.00 – 15.00 Uhr im Sportheim im Elsner Sportpark, Langenaustr. 17

    Rathenau: Sa, 16. März von 10.00 – 15.00 Uhr im Gemeindehaus St. Matthäus Rathenaustraße 5

    Auswertung und Zusammenführung aller Ergebnisse in ein Konzept mit Zielen und einem Maßnahmenkatalog für die nächsten Jahre

    Im Juli 2019 werden gegenwarts- und zukunftsorientierte Maßnahmen, zu Themengebieten wie beispielsweise Gesundheit, altersgerechtes Wohnen, ehrenamtliches Engagement, Digitalisierung oder Nachbarschaftskontakte, dem Stadtrat vorgestellt.
    Diese sollen der Stadt in den kommenden Jahren als Arbeitsgrundlage dienen, um den Bedürfnissen der älteren Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.
     

  3. Hintergrundinformation über die demografische Entwicklung
    Hintergrund der Notwendigkeit von Seniorenkonzepten ist die bundesweite demografische Entwicklung:

    Die Demografische Entwicklung der Stadt Erlangen können Sie hier sehen.

    Erlangen im Jahr 2017

    65 bis unter 75 Jahre 9.290 Personen        

    75 bis unter 85 Jahre 8.201 Personen          Tendenz steigend

    85 Jahre und älter 3.131 Personen               Tendenz steigend


    Und die Bevölkerungsprognose der Stadt Erlangen sehen Sie hier.

    Eine Möglichkeit für interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich zu Wort zu melden bzw. weitere Informationen zu erhalten besteht per Mail über den Kontakt "Seniorenamt" oder direkt an seniorenamt@stadt.erlangen.de und telefonisch unter 86 1853.
21.08.2019
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