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Umfassende Sanierung der Berufsschule

Kommune investiert 76 Mio. Euro

Der Bauausschuss des Stadtrats hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, für 76 Millionen Euro den Werkstättentrakt der Berufsschule neu zu bauen und den gewerblichen Trakt mit den Unterrichts- und Verwaltungsräumen zu sanieren. Der zweiflügelige Neubau des Werkstättentrakts ist viergeschossig geplant. Im Innenhof des Unterrichts- und Verwaltungstraktes soll eine Mensa errichtet werden, die zukünftig den gesamten Campus versorgt. Zur Verbesserung des Mikroklimas werden die Dachflächen des Neubaus, der Mensa und des Bestandsgebäudes soweit möglich begrünt. Die Bauten werden durchgängig barrierefrei gestaltet. Zudem soll der gesamte Schulkomplex künftig auch hohen ökologischen Standards genügen. So werden die derzeitigen Anforderungen der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren Energie-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) deutlich übererfüllt. Auf dem Dach des ans Fernwärmenetz angeschlossene Gebäude wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert, die als Eigenstromanlage für alle Campus-Schulen ausgelegt ist.

Der Zeitplan sieht vor, im Sommer 2020 mit vorbereitende Maßnahmen zu beginnen. In den Jahren 2021/2022 kann dann der Südflügel des Werkstättentrakts errichtet werden. Die Sanierung des gewerblichen Trakts soll in den Jahren 2022-2023 erfolgen, der Neubau des Mensagebäudes schließlich von Mitte 2023 bis Ende 2024. Für die Jahre 2024-2025/2026 ist dann der Abriss und Neubau des Werkstattflügels vorgesehen. Die Kosten für die Maßnahme einschließlich der Einrichtung werden auf rund 76 Millionen Euro geschätzt. Alle Planungen für Maßnahmen im Berufsschulgelände sind Teil des Masterplans „Campus berufliche Bildung“. Der Masterplan sieht vor, das Berufsschulgelände an der Drausnickstraße neu zu ordnen und künftig auch die Wirtschaftsschule auf dem Gelände anzusiedeln.

 

11.10.2019
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