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Umfassende Sanierung der Berufsschule

Kommune investiert 76 Mio. Euro

Die größte Investitionsmaßnahme der Stadt Erlangen für die nächsten Jahre mit einem Volumen von über 76 Millionen Euro hat im Juli 2020 begonnen: der erste Baustein für den Campus Berufliche Bildung Erlangen (CBBE). Für die Umsetzung aus dem Masterplan CBBE an der Drausnickstraße wurde der Kiosk zwischen Fachober- und Berufsschule abgebrochen. Für den ab 2021 anstehenden Neubau des Werkstättentrakts und die Sanierung des gewerblichen Trakts muss vorab die erforderliche Infrastruktur errichtet werden. Dazu werden auf dem Pausenhof Trassen für die Fernwärme, Elektro- und Abwasserleitungen verlegt und eine großflächige Versickerungsanlage für das Regenwasser gebaut. Im Frühjahr 2021 ging es dann mit der Hauptmaßnahme, dem Neubau des südlich gelegenen Werkstattflügels, los. Das Gesamtprojekt Berufsschule wird nach heutigem Planstand 2027 abgeschlossen sein.

Der Zeitplan: In den Jahren 2021/2023 soll der Südflügel des Werkstättentrakts errichtet werden. Der Abriss und Neubau des nördlichen Werkstattflügels soll in den Jahren 2023 - 2026 erfolgen, der Neubau des Mensagebäudes schließlich von September 2023 bis November 2025. Für die Jahre 2026 bis Sommer 2027 ist dann die Sanierung des gewerblichen Trakts vorgesehen.

Video vom 22. März 2021 zu den Rohbauarbeiten.

Der Bauausschuss des Stadtrats hatte im Herbst 2019 beschlossen, für 76 Millionen Euro den Werkstättentrakt der Berufsschule neu zu bauen und den gewerblichen Trakt mit den Unterrichts- und Verwaltungsräumen zu sanieren. Der zweiflügelige Neubau des Werkstättentrakts ist viergeschossig geplant. Im Innenhof des Unterrichts- und Verwaltungstraktes soll eine Mensa errichtet werden, die zukünftig den gesamten Campus versorgt. Zur Verbesserung des Mikroklimas werden die Dachflächen des Neubaus, der Mensa und des Bestandsgebäudes soweit möglich begrünt. Die Bauten werden durchgängig barrierefrei gestaltet. Zudem soll der gesamte Schulkomplex künftig auch hohen ökologischen Standards genügen. So werden die derzeitigen Anforderungen der Energieeinsparverordnung und des Erneuerbaren Energie-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) übererfüllt. Auf dem Dach des ans Fernwärmenetz angeschlossene Gebäude wird zudem eine Photovoltaikanlage installiert, die als Eigenstromanlage für alle Campus-Schulen ausgelegt ist.

Die Kosten für die Maßnahme einschließlich der Einrichtung werden auf rund 76 Millionen Euro geschätzt. Alle Planungen für Maßnahmen im Berufsschulgelände sind Teil des Masterplans „Campus berufliche Bildung“. Der Masterplan sieht vor, das Berufsschulgelände an der Drausnickstraße neu zu ordnen und künftig auch die Wirtschaftsschule auf dem Gelände anzusiedeln.

21.10.2021
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