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Gewässerbenutzungen

Versickerung von gesammeltem Niederschlagswasser

Mit der Versickerung von Niederschlagswasser wird die Grundwasserneubildung gefördert und die Wassermenge, die oberirdisch abfließen und damit zu Überflutungen führen kann, deutlich begrenzt.

Das gezielte Einleiten von gesammeltem Niederschlagswasser in das Grundwasser (Versickerung) gilt als Gewässerbenutzung, die grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis durch das Amt für Umweltschutz und Energiefragen bedarf.

Von der Erlaubnispflicht  grundsätzlich ausgenommen sind sogenannte flächenhafte Versickerungen außerhalb des Wasserschutzgebietes Erlangen-West (Alterlangen). Niederschlagswasser kann außerhalb des Wasserschutzgebietes in vielen Fällen genehmigungsfrei versickert werden, sofern die Voraussetzungen der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung (NWFreiV) erfüllt und die Vorgaben der zugehörigen Technischen Regel (TRENGW) eingehalten werden.

Im Servicebereich unter "Downloads & Formulare" finden Sie das Merkblatt zur Niederschlagswasserversickerung in der weiteren Schutzzone (Zone III) des Wasserschutzgebietes Erlangen-West.

In der weiteren Schutzzone des Wasserschutzgebietes Erlangen-West ist eine flächenhafte Versickerung von Niederschlagswasser unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen möglich. Das Amt für Umweltschutz und Energiefragen /Gewässerschutz entscheidet hier im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens, ob die Voraussetzungen für eine Ausnahmegenehmigung zur schadlosen Versickerung vorliegen. 

Nähere Auskünfte hierzu erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Umweltschutz und Energiefragen/Gewässerschutz. Einen Ansprechpartner finden Sie im Servicebereich unter "Kontakt".

 

02.08.2021
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